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Die Höhle der Löwen: Kreditkarten-Ring, Putzmittel für Obst und ein junger Tüftler - das passiert in Folge 1

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Von: Franziska Vystrcil

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Am Montag geht die zwölfte Staffel von „Die Höhle der Löwen“ an den Start. Neben altbekannten Investoren gibt es jede Menge neue Gründer und Ideen.

Köln - Die Löwen brüllen am Montag (29. August) wieder um die Wette, wenn die neue Staffel der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) an den Start geht. Eine Veränderung gibt es gleich in der ersten Folge: Zum ersten Mal teilt sich ein Löwen-Duo die Investoren-Couch. Denn Medienmogul Georg Kofler hat die Firma von Handelsprofi Ralf Dümmel gekauft. In Folge investieren die beiden Geschäftsmänner als Team.

Auch Beauty-Expertin Judith Williams, Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, Unternehmerin Dagmar Wöhrl, Konzernchef Nils Glagau und Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer sind in der zwölften Staffel wieder mit von der Partie im Kampf um die besten Deals.

Das Ding mit dem Ring: Mit PAGOPACE kann man wie mit einer Kreditkarte zahlen

Zum Staffelauftakt bringen Lukas Schmitz, Bernhard Wernberger und Steffen Kirilmaz von PAGOPACE den Löwen ein ganz besonderes Schmuckstück mit: Ein Ring, der wie eine Kreditkarte funktioniert. „Der PAGO ist ein Ring, mit dem man weltweit an allen möglichen Locations wie mit einer Kreditkarte kontaktlos bezahlen kann“, erklärt Lukas Schmitz den Löwen. Aus hochwertiger Keramik gefertigt, ist der PAGO-Ring nicht nur kratzfest, sondern auch besonders robust und wasserdicht. Da ein Chip und eine Antenne in den Ringen verbaut sind, muss der Schmuck nie aufgeladen werden und funktioniert gänzlich ohne Batterien oder Akku.

Dagmar Wöhrl tetstet bei Die Höhle der Löwen Staffel 12 Folge eins den PAGOPACE-Ring
Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl testet den PAGOPACE Ring. © RTL/Frank W. Hempel

Mithilfe einer App können die Nutzer einen Geldwert aufladen, den Ring als Prepaid-Version nutzen oder die eigene Kreditkarte direkt mit dem Ring verbinden. Klar, dass die Löwen das gleich testen müssen: Carsten Maschmeyer und Dagmar Wöhrl halten das Schmuckstück ans Kartenlesegerät. Und siehe da: Es funktioniert auf Anhieb. Auch Judith Williams ist vom Schmuckstück begeistert. Doch reicht das, um zu investieren? Die Gründer fordern 200.000 Euro für zehn Prozent am Unternehmen.

Gesund und lecker: Falafelteig aus dem Tiefkühlfach

Was wäre eine DHDL-Folge, ohne etwas zum Naschen für die Löwen? Stand-up-Comedian Amjad Abu Hamid hat sich mit Falafeln ein zweites Standbein aufgebaut. „Meine zweite Leidenschaft ist gutes Essen“, erklärt er den Investoren. „Viele sagen, die Falafel meiner Mama gehören zu den Besten. Meine Mutter steckt viel Liebe und Zeit in die Zubereitung.“ Doch damit die Falafel gut schmecken, sollten sie immer frisch zubereitet werden. Das ist allerdings zeitaufwendig und im Alltag vieler nicht möglich. Amjad Abu Hamid entwickelte daraus eine Geschäftsidee: ein Fallaffenteig aus der Tiefkühltruhe.

Gründer Amjad Abu Hamid  bei „Die Höhle der Löwen“ Staffel 12 Folge 1
Comedian und Hobby-Koch: Amjad Abu Hamid will den Falafelteig fürs Tiefkühlfach auf den Markt bringen. © RTL/Frank W. Hempel

Das Tiefkühlprodukt muss auftauen, dann kann der Teig zu Bällchen geformt und anschließend frittiert, in der Pfanne gebraten oder im Backofen gegart werden. „Der Teig ist frei von Zusatzstoffen, vegan, glutenfrei und Dank der Kircherbsen eine echte Proteinbombe“, versucht der Gründer den Löwen das Angebot schmackhaft zu machen. Ob die Investoren bei 51.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile anbeißen? In Staffel elf gab es mehrere „leckere“ Pitches. Die Erfinder der veganen Meeresfrüchte von „Happy Ocean Foods“ pokerten mit Nico Rosberg um einen Deal.

Waschmittel für Obst und Gemüse: lemonist soll Pestizidrückstände mindern

Die Gründer Kathrin Alfen und Felix Strohmaier stellen in der Sendung lemonist vor - ein Reinigungsmittel für Obst und Gemüse, das Pestizide deutlich reduzieren soll. „Pestizide sind für uns nicht sichtbar und wir machen uns im Alltag so gut wie keine Gedanken um sie. Aber sie sind da“, erklärt Kathrin Alfen den Löwen. „Eine Möglichkeit, um Pestizide zu vermeiden, können Bio-Lebensmittel sein, denn sie sind deutlich weniger belastet. Aber auch auf ungefähr 25 Prozent aller Bio-Lebensmittel befinden sich noch Pestizid-Rückstände“, ergänzt ihr Geschäftspartner.

Die Gründer von lemonist, Kathrin Alfen und Felix Strohmaier, in Die Höhle der Löwen
Kathrin Alfen und Felix Strohmaier stellen in der Sendung lemonist vor, ein Mittel gegen Pestizidrückstände auf Obst und Gemüse. © RTL / Frank W. Hempel

Ihr Produkt lemonist soll das Lösung des Problems sein: Das Granulat, eine Mischung aus Natron, Zitronensäure und Salz, wird in lauwarmem Wasser aufgelöst, das Obst und Gemüse für rund 15 Minuten hineingelegt und abschließend mit Wasser abgespült. Ralf Dümmel darf das Produkt testen und wäscht in der Sendung einen Salat. Das Angebot der Gründer: 50.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile. Ein Top Produkt - oder gesellt sich lemonist zu den größten Flops von „Die Höhle der Löwen“?

Jung-Erfinder Aaron Holzhäuer stellt den Löwen seine BeeMyBox vor

Aaron Holzhäuer aus Berlin war von klein auf ein Tüftler. Mit gerade einmal elf Jahren baute er seine erste Erfindung, mit zwölf begann er zu programmieren. Und nun, mit 17 Jahren, hofft er auf ein Investment der VOX-Löwen. Seine Erfindung soll Diebstahl von Fahrrad-Gadgets verhindern. BeeSafe (nach der Sendung in BeeMyBox umbenannt) ist eine praktische, abschließbare Fahrradbox. „Damit hat man endlich eine kompakte und sichere Möglichkeit, sein Zubehör direkt am Fahrrad zu verstauen“, sagt der junge Erfinder. Die Fahrradbox kann an jede Fahrradstange montiert werden. Da die Befestigungsschellen im Kern aus Stahl sind, soll das Durchtrennen und somit der Diebstahl durch einfaches Werkzeug beinahe unmöglich sein, so Aaron Holzhäuer.

Mit seinen 17 Jahren ist Aaron Holzhäuer allerdings nicht der jüngste Gründer der Sendung. Leander Mellies und Karl Fischer, die Gründer von 2bag, waren die jüngsten Gründer aller Zeiten. Sie stellten in Staffel elf ebenfalls ein Gadget fürs Fahrrad vor: Eine Fahrradtasche, die sich mit wenigen Handgriffen zu einem Rucksack umfunktionieren lässt. 

Die Höhle der Löwen Staffel 12 Folge 1 Aaron Holzhäuer präsentiert BeeMyBox
Schon mit elf tüftelte Aaron Holzhäuer an seiner ersten Erfindung. Mit 17 Jahren stellt er nun den Löwen BeeMyBox vor. © RTL / Frank W. Hempel

Und die Tasche hat eine weitere Funktion: Der Deckel hat ein integriertes Solarmodul mit Powerbank und USB-Anschlüssen, womit die Lichter oder andere Geräte jederzeit aufgeladen werden können. „Ich habe alles allein entwickelt, in einem CAD-Programm konstruiert und in meinen eigenen 3D-Druckern produziert. Die Polster wurden mit einem selbst umgebauten Lasercutter zurechtgeschnitten, das Patent geschrieben und zusammen mit der Marke beim Patentamt eingereicht.“

Das nächste Ziel des jungen Gründer ist es, sein Produkt gemeinsam mit den Löwen auf den Markt zu bringen. Für 145.000 Euro bietet er 25,1 Prozent der Firmenanteile an.

WITHOUTme: Nachfüllstationen für Shampoo und Body Wash

WITHOUTme aus Untergruppenbach könnte bei Beauty-Königin Judith Williams ins Schwarze treffen. Gründerin Steffanie Rainer will mit ihrer Idee dem Plastikmüll im Bad den Kampf ansagen. „Als junge Mama mache ich mir Gedanken, in welchem Zustand wir unseren Planeten für die nächste Generation hinterlassen wollen“, sagt die 30-Jährige in ihrem Pitch.

Gründerin Steffanie Rainer will mit WITHOUTme dem Plastikmüll im Bad den Kampf ansagen
Gründerin Steffanie Rainer will mit WITHOUTme dem Plastikmüll im Bad den Kampf ansagen. © RTL / Frank W. Hempel

WITHOUTme ist die Nachfüllstation für das 2in1-Bio-Shampoo und -Duschgel für den stationären Einzelhandel. Die Automaten sind vollautomatisch und füllen die Pflegeprodukte in wiederverwendbare Edelstahlbehälter. Nach dem Abfüllvorgang erhalten die Käufer einen Beleg mit einem Scancode, mit dem an der Kasse bezahlt werden kann. „Ich habe nicht nur ein plastikfreies Produkt entwickelt, sondern auch einen plastikfreien Kreislauf - von der Produktion bis in das Badezimmer.“

Auch das Pflegeprodukt wurde extra entwickelt: 2in1-Unisex-Pflegeprodukt „Herbal Dream“ beinhaltet unter anderem Aloe Vera, Schachtelhain und Salbei und wird im Schwarzwald (Baden-Württemberg) hergestellt. Um ihre nachhaltige Beautyidee im Markt zu etablieren, benötigt Steffanie Rainer ein Investment von 100.000 Euro. Den Löwen bietet sie im Gegenzug 15 Prozent Firmenanteile.

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