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„Die Höhle der Löwen“: Krabbelnde Investoren, Titanflaschen und Grill-Lieferdienst - das passiert in Folge 8

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Von: Franziska Vystrcil

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In Folge acht von „Die Höhle der Löwen“ wird Investorin Judith Williams wieder zum Kind. Auch die anderen Löwen kommen bei den Pitches auf ihre Kosten.

Köln - Nur noch zwei Sendungen, dann ist die elfte Staffel von „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) am Ende angelangt. In der vorletzten Folge dürfen sich Zuschauer wieder auf fünf kreative Start-ups und deren Ideen freuen. Beim Pitch von „KONKRUA“, einer Thai-Kochbox für traditionelle thailändische Gerichte, dürfen die Löwen wieder kosten. Judith Williams wird unterdessen bei „Imagine Playhouse“ wieder zum Kind.

Auch das Start-up der Gründerin Laura Simonow könnte ein passendes Investment für die Löwin sein. Das Berliner Start-up bietet funktionale Körper- und Gesichtskosmetik mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen an. Auf Nachhaltigkeit im Sport setzen die Gründer von „Keego“ aus Wien. Mit ihren Trinkflaschen aus Titan wollen sie Plastikflaschen den Kampf ansagen.

Beim Produkt „Grillaxed“ dürfte Outdoor-Fan Nils Glagau auf seine Kosten kommen. Mit ihrem „Lieferservice für das Grillerlebnis“ wollen die Leipziger Gründer den Markt erobern.  Ob sie damit überzeugen können?

„Die Höhle der Löwen“: „KONKRUA“ bringt die thailändische Küche nach Hause

Thailand zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Rund 800.00 Deutsche reisen jährlich in das „Land des Lächelns“. Kein Wunder, dass sich auch thailändischen Essen bei uns großer Beliebtheit erfreut. Gründerin Pim Ampikitpanich aus Stuttgart will authentische Gerichte für jedermann zaubern. „Ich bringe den echten Geschmack Thailands nach Hause“, verspricht sie den Löwen. Vor neun Jahren kam die gebürtige Thailänderin für ihr Studium nach Deutschland.

Ihre Studienfreundinnen liebten die thailändische Küche und besonders Pim Ampikitpanichs Gerichte. Ihre Idee: jeder sollte authentisches thailändisches Essen zubereiten können. Sie entwickelte „KONKRUA“, eine Kochbox für thailändischen Speisen, wie zum Beispiel rotes und grünes Thai-Curry oder Pad Thai. Neben Rezeptkarten enthält jede Box alle notwendigen Zutaten, die ohne Kühlung auskommen. Kokosmilch, Fischsauce, eine Kräutermischung, Duftreis, echter Palmzucker und Currypaste ohne Glutamat. Frische Zutaten wie Gemüse oder Fleisch kauft der Kunde selbst. In der letzten Folge von „Die Höhle der Löwen“ ließen sich die Investoren die „NiceTarts“ schmecken.

Alle Bestandteile der Box kommen direkt aus Thailand. „Mein Ziel ist, mit KONKRUA das Beste, was Thailand zu bieten hat, nach Deutschland zu bringen.“ Selbst die Verpackung ist authentisch: die Zutaten, die für drei bis vier Portionen bestimmt sind, sind in Taschen aus Bambus verstaut. Um eine neue Website aufzubauen, für Marketingaktivitäten und Warenbeschaffung benötigt die Gründerin aus Baden-Württemberg 250.000 Euro und bietet 20 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Judith Williams wird beim Pitch von „ImagiNew Playhome“ wieder zum Kind

Nichts zu essen, aber ein Stück Kindheit erwartet die Löwen beim Pitch von Gründer Roman Römmich. Mit seinem „Imagine Playhouse“ will der Regensburger die Fantasie in die Kinderzimmer zurückbringen. Denn der Familienvater findet, dass Spielzeug oft zu schnell langweilig wird. „Dabei habe ich immer wieder festgestellt, dass das eigentlich beste Spielzeug des Kindes die eigene Fantasie ist. Die Kids lieben es einfach, aus Kartons Häuser und Höhlen zu bauen“, erklärt er in der VOX-Sendung.

Gründer Roman Römmich präsentiert bei „Die Höhle der Löwen“ seine bemalbaren Spielhäuser „ImagiNew Playhome“.
Gründer Roman Römmich präsentiert den Löwen seine bemalbaren Spielhäuser „ImagiNew Playhome“. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Daher kam ihm die Idee zum „Imagine Playhouse“, das mittlerweile in „ImagiNew Playhome“ umbenannt wurde. Die einzelnen Bauelemente der Spielhäuser bestehen aus einem abwaschbaren Kunststoff, Kinder können die Häuser daher immer wieder neu nach Lust und Laune bemalen. Dank flexibler Elemente können mehrere Spielhäuser auch miteinander verbunden werden. 

Das muss sich Investorin Judith Williams genauer ansehen. Samt High-Heels krabbelt sie durch die Spielhäuser. Auch andere Löwen zeigten bei Pitches in Staffel elf vollen Einsatz. Nico Rosberg ließ für das Start-up „Silverton“ sogar die Hüllen fallen. Ob die Löwen die geforderten 50.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile anbieten?

Hanf-Kosmetik bei „Die Höhle der Löwen“

Funktionale Körper- und Gesichtskosmetik mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen - solche Produkte hat Laura Simonow unter dem Namen „This Place“ gemeinsam mit den Gründern von „Sanity Group“, Finn Hänsel und Fabian Friede, entwickelt. Die Cremes und Öle beinhalten rein natürliche Inhaltsstoffe und jedes der Produkte ist für einen bestimmten Anwendungsbereich entwickelt worden. 

Einer der Basisinhaltsstoffe der Cremes ist ein organisches Hanfextrakt mit CBD (Cannabidiol). „CBD ist ein Inhaltsstoff der Hanfpflanze, dem einige positive Eigenschaften nachgesagt werden, wie eine entkrampfende und entzündungshemmende Wirkung“, erklärt Fabian Friede. 

Um „This Place“ auf dem Markt weiter etablieren zu können, sind die Berliner Gründer auf der Suche nach einem strategischen Partner. Den Löwen bieten sie zehn Prozent der Firmenanteile für ein Investment von 200.000 Euro. Es könnte ein passender Deal für Judith Williams oder Familienunternehmerin Dagmar Wöhrl sein.

Gründer sagen Plastikflaschen für Sportler den Kampf an - und setzen auf Titan

Bei den Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Gesundheit werden die DHDL-Investoren immer hellhörig. Von den veganen Shrimps von „Happy Ocean Foods“ waren die Löwen begeistert. Die Gründer Lukas Angst und Bernd Deussen haben also gute Chancen auf einen Deal. Ihr Start-up „KEEGO“ will Plastiktrinkflaschen „alt aussehen lassen“, wie sie selbst sagen. Die beiden Gründer ärgern sich schon lange über die Flaschen, die vor allem beim Sport viel genutzt werden. „Egal in welcher Sportart - alle haben Top-Equipment, alles ist High Tech - alles bis auf die Flasche“, sagt Lukas Angst.

„Selbst Spitzensportler benutzen die billigsten Plastikflaschen. Dabei wissen gerade sie, was die Probleme von Plastik sind. Plastik beeinträchtigt den Geschmack, neigt zur Schimmelbildung und fördert damit auch eine Wegwerfkultur“, ergänzt Bernd Deussen. Bei ihrer Entwicklung einer neuen Trinkflasche stießen die beiden Gründer auf das Material Titan. „Titan ist absolut beständig und dauerhaft, es ist geschmacks- und geruchslos und hat anti-bakterielle sowie schmutzabweisende Eigenschaften“, erklärt Bernd Deussen.

Um das Titan elastisch zu machen, bestehen die Flaschen aus verschiedenen Materialschichten. Im Innern schützt reines Titan vor Plastik und hält das Getränk sauber. Außen sorgt ein langlebiger Kunststoff für Robustheit und Leichtigkeit. Ihr Angebot an die Löwen: 380.000 Euro für 12 Prozent der Firmenanteile.

Grillgut auf Bestellung: „Grillaxed“ soll Freizeiterlebnis schaffen

Beim aktuellen Wetter in Deutschland dürfte das Produkt von „Grillaxed“ gut ankommen. Jonas Bräuer, Jonas Möslein und Erik Lachmann haben sich einen Lieferservice fürs Grillen ausgedacht. Damit soll Grillen zeit- und ortsunabhängig möglich sein. Online können Kunden eine Box zusammenstellen mit allem, was man zum Grillen braucht: einen Tischgrill, Holzkohle, Anzünder, Geschirr, ausgesuchte Grillspezialitäten und einen Müllbeutel. Innerhalb einer Stunde wird die zusammengestellte Box mit dem Lieferservice geliefert – egal ob in einen Park, vor die Haustür oder in den Garten.

„Grillaxed“ in Folge acht von „Die Höhle der Löwen“
Jonas Bräuer, Jonas Möslein und Erik Lachmann haben mit „Grillaxed“ einen Lieferservice fürs Grillen entwickelt. © RTL/Bernd-Michael Maurer

„Das Herzstück unserer Box ist der Holzkohlegrill. Dank neuster Technik ist es sowohl raucharm als auch funkenflugfrei sowie innerhalb von fünf Minuten auf Betriebstemperatur“, erklärt Erik Lachmann. „Nach dem Grillen holen wir alles wieder ab, inklusive des Mülls. So bleiben die Parks schön sauber und die Kunden können ganz relaxed bleiben.“ 

Eine gute Idee oder reiht sich „Grillaxed“ unter die größten Flopps bei „Die Höhle der Löwen“? Bisher gibt es das Angebot von „Grillaxed“ nur in Leipzig. Um ihren Lieferdienst größer und bekannter zu machen, benötigen die Gründer ein Investment von 75.000 Euro. Den Löwen bieten sie dafür 20 Prozent am Unternehmen. Ob die Investoren die Passion der Leipziger fürs Grillen teilen? Das gibt es am Montag (23. Mai) um 20.15 Uhr bei VOX zu sehen.

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