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Die Höhle der Löwen: Socke gegen Steine im Schuh und ein faltbares Kajak - das passiert in Folge 2

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Von: Franziska Vystrcil

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In der zweiten Folge der zwölften Staffel „Die Höhle der Löwen“ unterzieht Judith Williams ein besonderes Gefährt einem Fahrtest. Diese Gründer sind dabei.

Köln - Elektromobilität beschäftigt nicht nur große Autobauer wie Mercedes-Benz oder Tesla, auch Start-ups und Kleinunternehmen sind auf der Suche nach neuen Ideen für die Mobilität der Zukunft. So auch „Hopper Mobility“ aus Augsburg. Die Gründer haben mit Hopper ein Gefährt der besonderen Art entwickelt. In der zwölften Staffel von „Die Höhle der Löwen“ sind Martin Halama, Georg Schieren, Torben Müller-Hansen und Philipp Herrmann auf der Suche nach Investoren für ihr junges Unternehmen.

Da kommt der Fahrspaß auch für die Löwen nicht zu kurz. Folge zwei hat allerdings noch viel mehr zu bieten. Diese Start-ups gibt es am Montag, 5. September, um 20.15 Uhr bei VOX oder RTL+ zu sehen.

Die Höhle der Löwen: Judith Williams dreht im Studio Runden mit dem Hopper

Vor allem in Großstädten sind Parkplätze Mangelware - oder unbezahlbar. Wer dennoch mobil sein möchte, nutzt öffentliche Verkehrsmittel oder auch das Rad. Lastenräder sind seit Jahren im Kommen, auch E-Mobilität erfreut sich großer Beliebtheit. Diese Trends hat das Augsburger Start-up Hopper Mobility in ihrem Fahrzeug vereint: Das E-Fahrzeug kombiniert die Vorteile eines Fahrrads mit dem Komfort eines Autos und soll daher die umweltfreundliche Auto-Alternative für die Stadt sein. Da der Hopper als E-Bike gilt, hat er auch eine Fahrradwegzulassung.

Investorin Judith Williams testet bei „Die Höhle der Löwen“ den „Hopper“.
Investorin Judith Williams testet bei „Die Höhle der Löwen“ den „Hopper“. ©  RTL/Bernd-Michael Maurer

Das Fahren ist ähnlich wie bei einem E-Bike: Der integrierte Elektromotor unterstützt die Fahrer und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 25 Kilometern pro Stunde. Klar, dass Löwin Judith Williams das gleich vor Ort testen muss. Optional gibt es den Hopper auch mit einer Solarzelle, die Suche nach einer Ladestation fällt somit weg. Erste Erfolge kann der Hopper bereits vorweisen, denn die erste Vorserie war innerhalb eines Tages ausverkauft. 

Um die Marke Hopper Mobility und die Produktion aufzubauen, sind die Gründer Martin Halama, Georg Schieren, Torben Müller-Hansen und Philipp Herrmann auf der Suche nach einem Investor. Sie benötigen 1.000.000 Euro und bieten im Gegenzug 12 Prozent der Firmenanteile. Ob der Hopper eine Alternative für viele Menschen in Stuttgart wäre? Das Lastenrad hat es in der Landeshauptstadt schwer.

NIPPLI - Klebepads gegen Nippelblitzer

NIPPLI sind selbstklebende Nippelcover, die jegliches Kleidungsproblem lösen sollen. Dahinter steckt Gründerin Miriam Weilmünster aus  Bad Vilbel (Hessen). Auf ihre Geschäftsidee kam die 22-Jährige, da sie selbst gerne Oberteile trägt, die allerdings nur schwer mit BH getragen werden können. Alternative Produkte, um die Nippel abzudecken, konnten Miriam Weilmünster nicht überzeugen. „Sie zeichnen sich durch das Oberteil ab, haben komische Formen oder sind nur für den einmaligen Gebrauch und dadurch entsteht auch noch viel Müll“, erklärt sie den Löwen.

Gründerin Miriam- Weilmünster stellt in Staffel 12, Folge 2 von „Die Höhle der Löwen“ ihr Start-up NIPPLI vor
Wasserfest, selbstklebend und wiederverwendbar: Miriam Weilmünster hat mit NIPPLI Pads für Nippel entwickelt. © RTL/Bernd-Michael Maurer

NIPPLI soll die Lösung sein. „In der Mitte sind sie zwei Millimeter dünn, um den Nippel perfekt zu covern. Nach außen werden sie bis zu 0,5 Millimeter dünn, um perfekt an der Brust anzuliegen und so keine weiteren Abdrücke durch das Oberteil sichtbar sind.“ Zudem ist ihr Produkt wasserfest, wiederverwendbar und selbstklebend. „Sie können rückstandslos und schmerzfrei entfernt, anschließend einfach gereinigt - und so immer wieder getragen werden“, erklärt die Gründerin.

Da NIPPLI bisher nur online erhältlich ist und Miriam Weilmünster im Einzelhandel platziern möchte, ist sie in der VOX-Sendung auf der Suche nach Unterstützung. Für ein Investment von  90.000 Euro bietet sie den Löwen 20 Prozent Firmenanteile. Ob sich die VOX-Investoren dafür begeistern lassen? Zuletzt forderte Löwe Carsten Maschmeyer: „Wir brauchen mehr Unternehmergeist“.

Gegen Schmutz und Steine: Nils Glagau testet „socklaender“

Um ein Kleidungsstück der anderen Art handelt es sich bei „socklaender“ aus Hennef (Nordrhein-Westfalen). Nadim Ledschbor und Tobias Ross haben das Produkt entwickelt - denn sie können eine Sache einfach nicht ausstehen: Dreck und Steine in den Schuhen. „Ich habe vor Jahren den Kilimandscharo bestiegen und kleine Steinchen oder andere Fremdkörper im Schuh machen das Wandern problematisch. Es ist mühselig, diese zu entfernen: hinsetzen, Schuh ausziehen, Fremdkörper rausholen und Schuh wieder anziehen. Und wenn es ganz schlecht läuft, hat man auch noch schmerzende Stellen am Fuß“, erzählt Nadim Ledschbor, der in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne wandert.

Gemeinsam mit Tobias Ross hat er daher den „socklaender“ entwickelt. „Die socklaender ist eine Schutzsocke mit einem doppelten Schaft und funktioniert super einfach. Wir haben nicht nur einen, sondern zwei Schäfte, die miteinander verbunden sind. Den äußeren Schaft stülpt man über den Schuh und schon kann nichts mehr in den Schuh fallen“, erklärt Tobias Ross den Löwen.

Nils Glagau testet bei „Die Höhle der Löwen“ das Produkt „socklaender“
„socklaender“ soll die Lösung gegen Schmutz und Steine in Schuhen sein. Nils Glagau testet das Produkt in der Sendung. © RTL / Bernd-Michael Maurer

Klar, dass die Löwen das gleich testen müssen. Outdoor-Fan Nils Glagau will es wissen und unterzieht die Socken einem Test. Wird die Schutzsocke für Handwerker und Wanderer ihn zu einem Investment von 60.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile bringen?

Gehörlose Gründer entwickeln besonderes Getränk - „Ziel ist es, ein inklusives Unternehmen aufzubauen“

Natürlich darf auch in der zwölften Staffel von DHDL neben prominenten Gästen auch kein Start-up aus dem Food- und Trink-Bereich fehlen. „Wir bringen heute ein einzigartiges alkoholisches Getränk und auch eine besondere Story rund um das Unternehmen mit“, kündigt Damian Breu an. Gemeinsam mit Dominik Nimar und Fabio del Tufo hat er „GinGillard“ entwickelt (nach der Ausstrahlung in „Le Gillard“ umbenannt).

Das Besondere an der Gründungsgeschichte: „Wir sind gehörlos bzw. schwerhörig und haben kein Gehör“, erklärt Fabio del Tufo den Löwen. Das Dreier-Gespann ist das erste gehörlose Gründer-Team in DHDL. Die Geschichte von „Le Gillard“ begann in der Normandie: Die Familie Gillard hat jahrelang auf dem Altstadtfest ihr Getränk ausgeschenkt. Das geheime Rezept wurde bisher nur innerhalb der Familie weitergegeben. Nachdem Fabio jahrelang beim Verkauf des Familiengetränks auf Stadtfesten mitgeholfen hatte, schenkte ihm die Familie Gillard als Dank seiner Treue das Rezept. Gemeinsam mit Damian und Dominik hat er das Rezept weiterentwickelt. „Le Gillard“ ist eine zitrushaltige Spirituose auf Gin-Basis und enthält einen hochwertigen Gin sowie den Gillard.

Judith Williams und Georg Kofler begutachten bei „Die Höhle der Löwen“ das Getränk „Le Gillard“
Ob Judith Williams oder Georg Kofler bei „Le Gillard“ einsteigen? © RTL/Frank W. Hempel

„Der Gillard ist das Herzstück des Getränks, der es erst so harmonisch macht. Mit weiteren Zutaten wie der erfrischenden Zitrone wird der Gillard gemischt und am Ende mit dem Gin zusammengeführt. Erst dann entsteht dieses fruchtige Erlebnis, nicht zu hart und nicht zu süß“, erklärt Damian. „Unser Ziel ist es, ein inklusives Unternehmen aufzubauen, mit einem besonderen Getränk.“ Dafür benötigen die drei ein Investment von 150.000 Euro und bieten im Gegenzug 15 Prozent ihrer Firmenanteile an.

Ob das Getränk den Löwen schmeckt? Weniger lecker fanden die Investoren rund um Carsten Maschmeyer, Georg Kofler und Co. eine Idee aus Staffel elf: Ein Hundemarmeladen Start-up bekam eine Absage, kämpft seither aber dennoch weiter.

Nur zehn Kilogramm schwer und in wenigen Minuten aufgebaut: das faltbare Kajak von CLR Outdoor

Auch CLR Outdoor aus Berlin könnte ein Fall für den Naturburschen Nils Glagau sein: Constanze Lenau und Daniel Schult haben ein faltbares Kajak für Städter entwickelt. Denn wer hat in einer kleinen Wohnung schon Platz für solch ein wuchtiges Paddelboot? Es benötigte vier Jahre Entwicklungszeit, nun können die Gründer den Löwen das Kajak VIK 3.8 ihres Start-ups CLR Outdoor GmbH präsentieren. „Dank seines Tragesystems kann es einfach wie ein Rucksack transportiert werden“, erklärt Daniel Schult das Kajak. Den mit einem Gewicht von gerade einmal knappen zehn Kilogramm kann es einfach auf dem Rücken getragen werden. Eine praktische Idee hatten auch die Gründer von „Pagopace“: sie wollen Kreditkarten mit einem Ring ersetzen.

Nils Glagau sitzt in einem Kajak von CLR Outdoor in der VOX-Show „Die Höhle der Löwen“
Das faltbare Kajak von CLR Outdoor soll innerhalb weniger Minuten aufgebaut sein. Nils Glagau schaut sich das Produkt genauer an. © RTL/Bernd-Michael Maurer

„Das Besondere ist aber nicht nur die kleine Größe, sondern auch die Aufbauzeit. Denn die liegt gerade mal bei drei Minuten“, ergänzt Constanze Lenau. Für ihr Start-up ist das sportliche Gründer-Duo auf der Suche nach einem strategischen Partner sowie einemn Investment von 200.000 Euro. Dafür bieten sie den Löwen zehn Prozent der Firmenanteile.

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