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Die Höhle der Löwen: Nach Deal mit Nils Glagau - so geht es den Gründern von „LeGillard“

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Von: Franziska Vystrcil

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Deal gelungen: Die Gründer Damian Breu, Dominik Nimar und Fabio del Tufo mit Investor Nils Glagau (v. l.), der in das Unternehmen einsteigt.
Deal: Die Gründer Damian Breu, Dominik Nimar und Fabio del Tufo mit Investor Nils Glagau (v. l.), der in das Unternehmen eingestiegen ist. © RTL/Frank W. Hempel

In der zweiten Folge holte sich das Start-up „LeGillard“ den Deal mit Familienunternehmer Nils Glagau. Seither hat sich nicht nur beim Produkt-Namen etwas getan.

Köln - Wenn es bei einem der Pitches in „Die Höhle der Löwen“ um Essen geht, sind die Investoren stets Feuer und Flamme. In den vergangenen elf Staffeln wurde den Löwen da schon einiges geboten. Neben dem Superfood-Fertiggericht von Hans Ranke löffelten die Investoren sogar schon Hundemarmelade. Ersteres konnte sich einen Deal sichern, letztere ging allerdings leer aus.

Auch neuartige Getränke jeglicher Art sind bei Judith Williams, Ralf Dümmel und Co. gern gesehen. Klar, dass auch der „LeGillard“ aus der zweiten Folge von Staffel zwölf gut ankam. „Wir bringen heute ein einzigartiges alkoholisches Getränk und auch eine besondere Story rund um das Unternehmen mit“, kündigte Damian Breu in der VOX-Sendung vom 5. September an. Gemeinsam mit Dominik Nimar und Fabio del Tufo gelang es, die Löwen von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen: „LeGillard“ (vor dem Deal noch „GinGillard) ist eine zitrushaltige Spirituose auf Gin-Basis und enthält einen hochwertigen Gin sowie Gillard, ein Getränk aus der Normandie aus Kräutern und Limonen.

Nicht nur das Getränk, auch die Gründer überzeugten. Fabio del Tufo, Damian Breu und Dominik Nimar haben eine besondere Geschichte: alle drei sind gehörlos. Das hinderte die geschäftstüchtigen Männer jedoch nicht, in der Höhle nach einem geeigneten Investor zu suchen. Und ihr Mut wurde belohnt: Familienunternehmer Nils Glagau holte sich den Deal. Für ein Investment von 150.000 Euro erhielt er 30 Prozent Firmenanteile. Und die Gründer? Die könnten nicht glücklicher über das Geschäft sein, wie sie im Interview mit Promiflash verraten haben.

Gründer von Zusammenarbeit mit Nils Glagau begeistert - „Der größte Erfolg ist der Perspektivenwechsel“

Wie die „LeGillard“-Gründer erzählen, sei die Kommunikation mit Nils Glagau, trotz der Hürden durch ihre Gehörlosigkeit, sehr gut. „Es wurde ohne unser Zutun auf die Kommunikation geachtet und das erleichterte uns maßgeblich die Arbeit. Auch in stressigen Tagen ist man rücksichtsvoll miteinander umgegangen“, erzählt das Dreier-Gespann Promiflash.

Schon vor dem Pitch sei der Familienunternehmer der favorisierte Investor der Gründer gewesen, berichten sie weiter. In ihrem Wunsch und ihrer Entscheidung wurden sie nun noch weiter bestätigt. „Wir sind sehr gut vorangekommen, sodass die Barrieren weiter abgebaut werden konnten.“

Mithilfe von Nils Glagau konnte das Start-up an seinem Social-Media-Auftritt sowie an seiner Marke an sich feilen. „Der größte Erfolg ist tatsächlich der Perspektivenwechsel, den wir durch Nils erhalten haben. Vom Produkt bis zur Unternehmensstruktur konnten wir vieles anpacken und verbessern“, so die Unternehmer.

Auch Nils Glagau ist mehr als zufrieden mit dem Deal. „Mein erster Deal in dieser Staffel“, freut sich der Familienvater. „Ich bin besonders stolz, nicht nur drei super Gründer gefunden zu haben, sondern auch ein fantastisches Produkt“, sagt er in einem Instagram-Video des Start-ups. Nicht alle Deals der VOX-Sendung laufen so rund ab. In Staffel elf platzte der Deal mit der Hörbuch-App „audory“ im Nachhinein.

Aus „GinGillard“ wurde „LeGillard“ - Löwe und Gründer feilen weiter an der Marke

Mit dem Deal mit Nils Glagau stellte sich die Marke auch namentlich neu auf. Aus „GinGillard“ wurde „LeGillard“.  „In den letzten Jahren erhielten wir viele Rückmeldungen und damit die Verwirrung rund um den Begriff ‚Gin‘ verschwindet, nennen wir es jetzt Le Gillard“, schreiben die Gründer auf ihrer Webseite. Die vorherige Bezeichnung „Citrushaltige Spirituose“ wurde ins klangvollere Französische übersetzt: „Spiritueux au Citron“.

Ob Nils Glagau die Gründer in den Erfolg führen wird, wird die Zeit zeigen. Zum jetzigen Zeitpunkt scheinen die Gründer und der Investor jedenfalls die richtige Wahl getroffen zu haben.

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