Kein Geld für „Chaanz“

„Die Höhle der Löwen“: Desaster-Deal-Serie für Carsten Maschmeyer geht weiter - „War zu erwarten“

Die Gründer Marwin Grundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter stellen in „Die Höhle der Löwen“ ihre Dating-App vor
+
Marwin Grundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter stellten in „Die Höhle der Löwen“ ihre Dating-App „Chaanz“ vor. Ihr Deal platzte nach der Sendung.
  • Franziska Vystrcil
    VonFranziska Vystrcil
    schließen

In der elften Staffel von „Die Höhle der Löwen“ hatte Carsten Maschmeyer bisher kein Glück. Nun platzte der nächste Deal - und damit bereits der dritte.

Köln - In der TV-Sendung „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) versuchen Gründer mit ihren Ideen und Produkten den ganz großen Deal an Land zu ziehen. Die Freude darüber, einen Investor für sich gewonnen zu haben, ist bei den Gründern immer riesig. Nicht jedes Start-up kann schließlich von sich behaupten, die Expertise von Unternehmern wie Judith Williams oder Dagmar Wöhrl hinter sich zu haben.

Doch wie groß muss die Enttäuschung dann sein, wenn der Deal nach der Sendung doch noch platzt? Millionär und Investor Carsten Maschmeyer hat in der elften Staffel bereits einige Geschäfte wieder sterben lassen. Erst gab es keine Einigung beim interaktiven Hörbuch „audory“, dann stieg Carsten Maschmeyer beim Start-up „Read-O“ wieder aus.

Georg Kofler und Carsten Maschmeyer sagten „Chaanz“ den Deal zu. Nach der Sendung platzte das Geschäft.

Auch nach der fünften Folge der elften Staffel geht die Desaster-Serie für den Unternehmer weiter. Gemeinsam mit Investor Georg Kofler sah Casten Maschmeyer in der Dating-App „Chaanz“ großes Potenzial. Doch schon wieder hieß es nach Ausstrahlung der Sendung: Der Deal ist geplatzt.

„Die Höhle der Löwen“: Carsten Maschmeyers dritter Deal geplatzt - kein Investment für „Chaanz“

Dabei schien alles so vielversprechend: 200.000 Euro versprachen die beiden Löwen den Gründern Marwin Gundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter. Ihre Dating-App „Chaanz“ soll spontane Treffen ermöglichen und Singles dabei helfen, Kontakte zu knüpfen. Um sich für oder gegen ein Match zu entscheiden, haben die Nutzer nicht viel Zeit. Innerhalb von 5 Minuten ist die Chance vertan.

Ausgerechnet die älteren Löwen in der Runde waren von diesem Konzept begeistert. Carsten Maschmeyer wollte einsteigen, überzeugte schließlich Georg Kofler, ebenfalls zu investieren. Doch daraus wird nichts, wie der Unternehmer auf Twitter verkündete: „Löwendeals werden wie alle Deals außerhalb von DHDL intensiv geprüft: rechtliche Bedingungen, Finanzplanung, Wachstums- & Marktchancen. Bei Chaanz waren diese Voraussetzungen am Ende der Due Dilligence leider nicht gegeben, sodass Georg Kofler und ich nicht investiert haben.“ 

Ein Problem stellte offenbar dar, dass die Dating-App zur Zeit des Pitches bei DHDL noch gar nicht auf dem Markt war und auch immer noch nicht ist. Wie es auf der Webseite des Start-ups heißt, soll die erste Version von „Chaanz“ diesen Sommer kommen. Doch dafür brauchen die Gründer Geld und werben auf ihrer Seite für ein Crowdfunding. Daraus erhoffen sich die „Chaanz“-Erfinder 125.000 bis 200.000 Euro.

Dritter Maschmeyer-Deal geplatzt: Fans von „Die Höhle der Löwen“ sind nicht überrascht

Wirklich überrascht waren die Fans von „Die Höhle der Löwen“ offenbar nicht über den geplatzten Deal mit „Chaanz“. Unter der Erklärung von Carsten Maschmeyer auf Twitter häufen sich die Kommentare. „War zu erwarten“, schreibt ein User. „Damit hätte wirklich NIEMAND gerechnet“, macht sich ein anderer über Carsten Maschmeyer lustig. Dabei platzen auch Deals der anderen Löwen: Judith Williams stieg beim Abführmittel „laxplum“ wieder aus.

„Wie immer. Vergeudete Sendezeit“, ärgert sich ein weiterer. Viele Zuschauer scheinen mit der bisherigen Staffel nicht glücklich zu sein. „Diese Staffel ist rekordverdächtig... was die Anzahl an Werbepausen und geplatzte Deals betrifft“, schreibt ein DHDL-Fan.

Kommentare