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„And Just Like That ...“: Hätte Carrie rechtzeitig den Notruf rufen können?

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Von: Sophie Waldner

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Mr. Big (Chris Noth) und Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) in „And just like that...“, der Fortsetzung von „Sex and the City“
Hier waren sie noch glücklich: Mr. Big (Chris Noth) und Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker). © Craig Blankenhorn

Seit letztem Wochenende fragen sich die „And Just Like That ...“-Fans weltweit: Hätte Carrie rechtzeitig den Notruf wählen und damit Mr. Bigs Leben retten können?

Überall auf der Welt tummeln sich Fans der „Sex and the City“-Revival-Serie „And Just Like That ...“. Und eben diese Fans wissen inzwischen auch, dass am Ende der ersten Folge etwas Tragisches passiert. Carrie Bradshaw (Sarah Jessica Parker) findet ihre große Liebe Mr. Big* (Chris Noth) auf dem Boden liegend vor. Denn er hat gerade einen Herzinfarkt. Während Carrie nach kurzer Schockstarre zu ihm rennt, ihn in den Armen hält und hysterisch seinen Namen ruft, schreien die Zuschauer eher: Ruf den verdammten Notruf, Carrie! Und zu Recht fragen sich die Fans: Hätte sie sein Leben retten können, wenn sie den Notruf gerufen hätte?

„And Just Like That ...“: Serientod schockiert die Fans

Zugegeben – man sollte durchaus im Hinterkopf behalten, dass es eine Serie ist und nicht die Realität. Der Serien-Macher Michael Patrick King hat sich schließlich genau überlegt, warum Big sterben musste. Dennoch ist die Art und Weise für die Zuschauer nicht greifbar. Die eingefleischten Fans wissen, dass er Herzprobleme hatte und nur bedingt auf eine gesunde Lebensweise geachtet hat. Ja, er war regelmäßig auf seinem Fitnessfahrrad von Peloton, aber Big liebte seine Zigarre und ein fettiges Steak. Das US-amerikanische Onlinemagazin Vulture befragte einen Kardiologen zu Mr. Bigs schrecklichen Serientod.

Dazu wurden die Szene und die Umstände analysiert. Kurz nach der Radtour auf seinem Peloton-Fahrrad hat Big sichtlich Schmerzen in der Brust und fällt schließlich zu Boden. Seine Frau Carrie ist derweil bei einem Konzert in der Manhattan School of Music, etwa eine Viertelstunde mit dem Auto entfernt. Vulture geht davon aus, dass Mr. Big seit etwa 30 Minuten einen Herzinfarkt hatte, als Carrie ihn vorfindet. War es da schon zu spät den Notruf zu rufen? Immerhin wohnen die beiden in der Serie unweit von einem renommierten New Yorker Krankenhaus entfernt.

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„And Just Like That ...“: Hätte Carrie rechtzeitig den Notruf rufen können?

In einem Interview mit Daniel Luger (Kardiologe am Rush University Medical Center in Chicago), stellt sich heraus: Ja, Carrie hätte Mr. Big das Leben retten können, wenn sie den Notruf gewählt hätte. Tatsächlich hätte sie eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchführen müssen, während sie auf den Krankenwagen wartet.

„Als er bewusstlos wurde und keinen Puls mehr hatte, hätte sie sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen müssen. Fühlen Sie den Puls, rufen Sie um Hilfe, und beginnen Sie mit der Herzdruckmassage. Denn mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung kann man den Blutfluss zum Gehirn und zu den übrigen lebenswichtigen Organen durchaus anregen, und wenn der Rettungsdienst eintrifft, hätte man ihn sofort mit Medikamenten und Defibrillation wiederbeleben können“, so Luger. Damit ist klar: Mr. Big hätte nicht sterben müssen – zumindest nicht so. (swa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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