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Zukunft der Rastatter Wildvogelauffangstation ungewiss

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Wildvogelauffangstation Fingermann
Die Behörde hatte Mängel beim Tierschutz und bei der Hygiene gesehen und nach monatelangem Streit im vergangenen Jahr ein Aufnahmeverbot verhängt. Wie es nun weitergeht, ist unklar(Symbolfoto). © Uli Deck/dpa

Die Zukunft der Wildvogelauffangstation in Rastatt ist ungewiss. Der Leiter fordert mehr finanzielle Unterstützung. Ehrenamtlich sei die Arbeit kaum mehr möglich.

Rastatt (dpa/lsw) - Auch wenn der angeordnete Aufnahmestopp gegen die Wildvogelauffangstation in Rastatt Ende Juli auslaufen soll, ist die Zukunft der Einrichtung ungewiss. Der Leiter Kevin Fingermann sagte dem «Badischen Tagblatt» (Freitag), er könne und werde seine Arbeit nur fortsetzen, wenn er entsprechend finanziert wird. Ehrenamtlich seien die vom Landratsamt gestellten Anforderungen an ein Betriebskonzept nicht mehr leistbar. Bis 1. September wünscht sich Fingermann eine Regelung. Andernfalls müsse er sich anderweitig orientieren.

Die Behörde hatte Mängel beim Tierschutz und bei der Hygiene gesehen und nach monatelangem Streit im vergangenen Jahr ein Aufnahmeverbot verhängt. Der langjährige Betreiber Pierre Fingermann gab sein Engagement damals nach 28 Jahren offiziell mit sofortiger Wirkung auf und übertrug die Verantwortung seinem Enkel Kevin. Nach eigenen Angaben hatte er mehr als 10 000 Wildvögel aufgepäppelt.

Wie viele solcher Stationen es in Baden-Württemberg gibt, ist nicht genau erfasst. Speziell für Vögel dürften es gut zwei Dutzend sein. Tierschützer sehen hier einen Mangel und fordern mehr staatliche Unterstützung der oft ehrenamtlich geleisteten Arbeit.

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