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Zahl der Corona-Patienten in Kliniken sinkt weiter

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Corona-Patient
Covid-19-Patienten haben noch zwei Jahre nach der Infektion ein leicht erhöhtes Risiko für psychiatrische und neurologische Probleme. © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

In den Kliniken in Baden-Württemberg sind immer weniger mit dem Coronavirus infizierte Patienten auf den Intensivstationen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Kliniken in Baden-Württemberg betreuen immer weniger mit dem Coronavirus infizierte Patienten. Die Zahl der belegten Betten auf den Intensivstationen im Land sei binnen einer Woche von 79 auf 57 gesunken, teilte das Landesgesundheitsamt am Donnerstag mit. Auf den Normalstationen werden 725 Corona-Patienten behandelt, 100 weniger als eine Woche zuvor. Das Amt unterscheidet nicht, ob ein Mensch wegen oder mit Covid-19 in Behandlung ist.

Die landesweite Sieben-Tage-Inzidenz betrug 159,2, das ist ein leichter Rückgang gegenüber der Vorwoche (165,4). Der Wert gibt an, bei wie vielen Menschen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen eine Corona-Infektion nachgewiesen wurde. Die Angaben liefern aber nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus - vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik.

Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 4 412 756 Corona-Infektionen in Baden-Württemberg bestätigt worden. 17 042 Menschen sind an Coronaviren oder im Zusammenhang damit gestorben.

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