Meisten Delikte aus rechtsextremistischen Milieu

Zahl antisemitischer Straftaten im Südwesten bleibt hoch

Symbolbild
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In Baden-Württemberg bleibt die Zahl antisemitischer Straftaten auf einem hohen Niveau (Symbolbild).

Die Zahl der antisemitischen Straftaten bleibt im Südwesten hoch. Allein in den ersten drei Quartalen des Jahres 2021 wurden 165 Delikte verzeichnet.

Stuttgart (dpa/lsw) - In Baden-Württemberg bleibt die Zahl antisemitischer Straftaten auf einem hohen Niveau. Das berichten «Heilbronner Stimme» und «Südkurier» (Dienstag) unter Berufung auf Zahlen aus dem Stuttgarter Innenministerium. Demnach wurden in den ersten drei Quartalen des Jahres 2021 im Südwesten 165 antisemitische Delikte erfasst – im selben Vorjahreszeitraum waren es 118. Im gesamten Jahr 2020 wurden 228 antisemitische Straftaten verzeichnet, im Gesamtjahr 2019 waren es 182 und im Jahr 2018 noch 136.

Die meisten judenfeindlichen Delikte werden laut Innenministerium von Personen aus dem rechtsextremistischen Milieu verübt. In den ersten drei Quartalen 2021 waren das mit 119 Delikten rund 72 Prozent aller Fälle. Hinter 17 Straftaten steht laut Ministerium eine ausländische oder religiöse Ideologie.

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