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Wieder Demos für und wider Corona-Maßnahmen

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Eine Corona-Demo.
In Baden-Württemberg fanden am Montag Demonstrationen für und gegen die Corona-Politik statt (Symbolbild). © Felix Kästle/dpa

Die Corona-Politik des Landes polarisiert die Gesellschaft weiterhin. Am Montag kam es erneut zu Demos von Kritikern und Befürwortern.

Rottweil (dpa/lsw) - Erneut sind am Montagabend Menschen in Baden-Württemberg auf die Straßen gegangen, um für oder gegen die Corona-Politik zu demonstrieren. In Rottweil zeigten beispielsweise nach Polizeiangaben rund 600 Menschen bei einer Mahnwache ihre Unterstützung für die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wie das Impfen. Ähnliche Aktionen gab es unter anderem auch in Karlsruhe.

Vielerorts waren zudem wie in den vergangenen Wochen wieder sogenannte Spaziergänge geplant, bei denen die Organisatoren ihre Treffen nicht als Veranstaltung bei den Behörden anmelden. Die Polizei bekommt allerdings davon Wind, indem sie Messengerdienste verfolgt, wie ein Sprecher des Konstanzer Präsidiums sagte.

Mehrere Städte haben solch unangemeldete Proteste untersagt. In einigen Fällen hatten Gerichte derart pauschale Verfügungen gekippt, weil es mildere Mittel gäbe. Das Verwaltungsgericht Freiburg wiederum hatte erst am Montag mitgeteilt, die Stadt dürfe solche Versammlungen verbieten, da von ihnen «erhebliche Gesundheitsgefahren ausgingen».

Seit Wochen protestieren vor allem Gegner der Corona-Maßnahmen regelmäßig. Dabei waren manchmal Zehntausende Menschen im ganzen Land unterwegs. Vermehrt bildet sich inzwischen aber auch Protest gegen diese «Spaziergänge», um für mehr Solidarität zu werben.

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