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Politik in Waiblingen: Gemeinderat, Kreistag, Oberbürgermeister im Rems-Murr-Kreis

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Von: Lisa Schönhaar

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Menschen schlendern über den Marktplatz von Waiblingen im Rems-Murr-Kreis mit Fachwerkhäusern.
Politik in Waiblingen: Die große Kreisstadt im Rems-Murr-Kreis wird von Oberbürgermeister Andreas Hesky regiert. © Verkehrsverein_Remstal-Route/dpa

Der Landkreis Rems-Murr-Kreis mit seiner großen Kreisstadt Waiblingen liegt nordöstlich von Stuttgart und wird von Oberbürgermeister Andreas Hesky von den Freien Wählern regiert.

Mit rund 55.000 Einwohnern ist Waiblingen die größte Kreisstadt im Rems-Murr-Kreis. Der Rems-Murr-Kreis in Baden-Württemberg ist aus den Landkreisen Waiblingen, Schwäbisch-Gmünd sowie Backnang hervorgegangen. Der Sitz des Landkreises befindet sich in der Stadt Waiblingen, die unweit der Landeshauptstadt Stuttgart liegt. Die Größe des seitdem entstandenen Rems-Murr-Kreises beträgt etwa 860 Quadratkilometer.

Der Name des Landkreises wird aus den zwei Flüssen der Region gebildet; Rems und Murr. Insgesamt gehört der Rems-Murr-Kreis samt seiner größten Stadt Waiblingen zum Regierungsbezirk Stuttgart. Im Landkreis Rems-Murr-Kreis sind ungefähr 430.000 Einwohner beheimatet. Der ganze Landkreis umfasst insgesamt etwa 510 einzelne Orte, womit Städte und Dörfer, in ländlichen Teilen aber auch Weiler und Höfe gemeint sind.

Politik in Waiblingen: Der Landrat und Kreistag im Rems-Murr-Kreis

Der Landkreis Rems-Murr-Kreis wird sowohl vom Kreistag als auch vom Landrat verwaltet. Die Wahlberechtigten der Region wählen den Kreistag für eine Legislaturperiode von fünf Jahren. Daraus geht das Gremium für den Landrat hervor, denn die gewählten Vertreter des Kreistages bestimmen den Landrat für eine Dauer von acht Jahren durch Wahl.

Dieser gewählte Repräsentant des Landkreises Rems-Murr-Kreis ist nun für diese Zeit der Vorsitzende des Kreistags ebenso wie aller weiteren Ausschüsse. Der Landrat leitet das Landratsamt - er zeichnet sich für die Kreistagssitzungen verantwortlich, lädt zu allen relevanten Sitzungen ein und trägt dafür Sorge, dass die gefassten Beschlüsse umgesetzt werden. In den Gremien hat der Landrat kein Stimmrecht, dies obliegt den weiteren Vertretern. Sein direkter Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Am 11. Mai 2015 wurde Richard Sigel zum derzeitigen Landrat des Rems-Murr-Kreises gewählt. Er ist studierter Jurist und war vorher im Innenministerium von Baden-Württemberg tätig. 

Politik in Waiblingen: Andreas Hesky, Oberbürgermeister der großen Kreisstadt im Rems-Murr-Kreis

Die Stadt Waiblingen im Rems-Murr-Kreis wird von Andreas Hesky als Oberbürgermeister vertreten. Er regiert die große Kreisstadt im Rems-Murr-Kreis seit März 2006. Vorher hatte er von 2003 bis 2006 das Amt des Ersten Bürgermeisters in der Stadt Ludwigsburg inne. In den Jahren 1992 bis 2003 war er Bürgermeister von Wendlingen am Neckar. Hesky konnte sich an seinem 42. Geburtstag am 5. Februar 2006 den Sieg als Oberbürgermeister der Oberamtsstadt Waiblingen bereits im ersten Wahlgang mit 54,9 Prozent aller Stimmen sichern. Sein Vorgänger, Oberbürgermeister Werner Schmidt-Hieber von der FDP, musste aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten.

Als am 15. Dezember 2013 die erneute Wahl zum Oberbürgermeister anstand, konnte sich Andreas Hesky ohne Gegenstimmen das Amt des Oberbürgermeisters in Waiblingen im Rems-Murr-Kreis erneut sichern. Er erhielt 98,6% aller Stimmen. Hesky ist Mitglied der Freien Wähler. Bei dem Landesverband Freie Wähler Baden-Württemberg handelt es sich um den größten Dachverband freier Wählergruppen in diesem Bundesland. Es stellt damit die stärkste Gruppierung in diesem Segment dar. Hesky ist darüber hinaus auch Mitglied der Regionalversammlung des Verbandes in der Region Stuttgart. Er wurde im Dezember 2009 einstimmig als Vorsitzender der Sport Region Stuttgart gewählt.

Als Oberbürgermeister der großen Kreisstadt Waiblingen im Rems-Murr-Kreis setzt sich Andreas Hesky besonders für die Zukunft des Landkreises in Sachen Verkehr und Wirtschaft ein. Er bevorzugt eher eine vorausschauende Verkehrspolitik als Fahrverbote im Rahmen der Ortsumfahrung. Außerdem steht Hesky für gute Bedingungen in Sachen Arbeit und Wohnen. Er setzt sich dafür ein, dass die Arbeitsplätze in seiner Region gesichert sind und neue Innovationen auch in der Region erhalten bleiben. Neue Wohngebiete sind ebenso notwendig, damit neue Fachkräfte sich gern in der Region ansiedeln.

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