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Verkehrskontrolle in Heidenheim: Polizei erwischt „sieben auf einen Streich“

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Ein Einsatzfahrzeug der Polizei steht am Straßenrand
In Heidenheim erwischte die Polizei (Symbolbild) sieben Personen, die im Auto nicht angeschnallt waren. © Philipp von Ditfurth/dpa

Sieben Personen saßen im Fahrzeug – aber keiner war angeschnallt. Nach einer Polizeikontrolle müssen die Betroffenen jetzt mit einem Bußgeld rechnen.

Heidenheim (dpa/lsw) – Man fühlt sich erinnert an das Märchen «Das tapfere Schneiderlein» von den Gebrüdern Grimm: Die Polizei erwischte bei einer Verkehrskontrolle in Heidenheim «sieben auf einen Streich», wie die alte Redewendung lautet. Die Beamten stoppten am Donnerstag einen Kleinbus in der Wilhelmstraße. Sieben Personen saßen im Fahrzeug – aber niemand von ihnen hatte den Sicherheitsgurt angelegt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Alle sieben müssen nun mit einem Bußgeld von jeweils 30 Euro rechnen.

Der Vorfall veranlasste die Polizei zu einer eindringlichen Warnung: Jeder vierte tödlich verunglückte Verkehrsteilnehmer sei nicht angeschnallt gewesen, teilten die Beamten mit. «Einen Sturz aus zehn Metern Höhe ist kaum zu überleben. Er entspricht einem Aufprall bei einer Geschwindigkeit von nur 50 km/h», betonten sie.

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