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Streit um Drogen eskalierte - Urteil gegen Quartett wird verkündet

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Akten liegen vor einem Prozess in einem Landgericht auf dem Tisch. © Swen Pförtner/dpa/Symbolbild

Ein auf offener Straße ausgetragener Streit mit einer Machete sorgt im Frühjahr in Ulm für viel Aufsehen. Nun soll das Urteil im Prozess gegen drei Männer und eine Frau fallen.

Ulm (dpa) - Ein Streit um Drogen eskaliert und artet in einen Kampf mit einer Machete auf offener Straße aus. So beschreibt die Staatsanwaltschaft einen Vorfall in der Ulmer Oststadt Mitte Februar dieses Jahres. An diesem Montag (15.00 Uhr) soll im Prozess vor dem Landgericht Ulm das Urteil gegen vier Angeklagte fallen.

Die drei Männer und eine Frau sollen einen 24-Jährigen zunächst in seiner Wohnung überfallen haben, um an Drogen zu kommen, wie ein Sprecher des Gerichts mitteilte. Der 24-Jährige ließ das den Angaben zufolge nicht auf sich sitzen und verfolgte das Quartett mit einer Machete. Am Ende waren der 24-Jährige und einer der Männer verletzt. Der gewalttätige Streit mit der ungewöhnlichen Waffe spielte sich mitten in einem Wohngebiet ab und hat damals in Ulm und darüber hinaus für viel Aufsehen gesorgt.

In der Wohnung sollen die Angeklagten etwas mehr als 300 Gramm Marihuana und Haschisch erbeutet haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Quartett - drei Männer im Alter zwischen 21 und 40 Jahren und eine 33 Jahre alte Frau - unter anderem besonders schweren Raub, Besitz von Betäubungsmitteln und Körperverletzung vor. Da der jüngste Beschuldigte zum Tatzeitpunkt erst 20 und somit Heranwachsender war, wird vor der Jugendkammer verhandelt.

Der 24-Jährige wurde bereits im Juli unter anderem wegen bewaffneten Drogenhandels und Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten verurteilt. Das Gericht ordnete an, ihn in einer Entzugsklinik unterzubringen.

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