„Das wäre ein klares Zeichen“

Tübinger Intendant: „Impfpflicht für Theaterbesuche als Anreiz“

Eine Mitarbeiterin des Theaters geht auf einer Bühne an einem Schriftzug vorbei.
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Ein Intendant aus Tübingen will Anreize für Corona-Impfungen schaffen

Die Debatte um eine mögliche „Impfplicht“ sorgt auch in Baden-Württemberg für Kontroversen. Ein Intendant aus Tübingen will neue Anreize schaffen.

Tübingen (dpa/lsw) - Mit einer Impfpflicht könnten die Theater und Veranstalter nach Ansicht des Tübinger Intendanten Thorsten Weckherlin auf die sinkende Zahl von Impfungen reagieren. «Eine Impfpflicht für Theaterbesuche ist ein Anreiz, sich impfen zu lassen», sagte der Theaterregisseur und Intendant am Landestheater Tübingen am Mittwoch. «Würden bundesweit alle Bühnen und Veranstalter eine Impfpflicht für Theater und Festival-Besuche einführen, wäre das ein klares Zeichen.»

Damit würden sich die Bühnen hinter die Wissenschaft stellen und einen wichtigen Schritt in Richtung Normalität gehen. «Auf der Bühne, im Probenraum und im Parkett muss es die Impfpflicht geben!», forderte der 58-Jährige.

Die Bundesregierung ist gegen eine Impfpflicht in Deutschland. In den USA hatten die beiden Internetriesen Google und Facebook angekündigt, ihre Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten müssten sich vor einer Rückkehr in die Büros gegen das Coronavirus impfen lassen.

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