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„Ist das geil“: Als in Tübinger Hörsaal das Licht ausgeht, ertönt „so ein schönes Geräusch“

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Von: Niklas Noack

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Im Hörsaal der Uni Tübingen geht das Licht aus.
Im Hörsaal der Uni Tübingen geht das Licht aus, was einige Studenten sofort ausnutzen. © Samuel Panda/TikTok

Bei der Social-Media-Plattform TikTok hat ein Video aus einem Tübinger Hörsaal für Erheiterung gesorgt. Grund dafür war ein Ton, der nach dem Ausschalten des Lichts zu hören ist.

Tübingen - Dass Studentinnen und Studenten dem Alkohol und Party oft nicht abgeneigt sind, dürfte bekannt sein. In der Universitätsstadt Tübingen liefern sie dafür einmal mehr einen Beweis. In einem TikTok-Video ist nämlich ein gut besuchter Hörsaal zu sehen, in dem kurzerhand das Licht ausgeht.

Was dann passiert? Auf einer Leinwand beginnt offenbar ein Film und plötzlich hallen Plopp-Geräusche durch den Saal. Und einer der Studenten kommentiert das anscheinend gemeinsame Öffnen der Bierflaschen mit den Worten: „Ist das geil!“

Tübinger Studenten ploppen Bierflaschen in der Vorlesung auf – „Natürlich die guten Wulle“

Der kuriose Videoschnipsel hat für große Erheiterung auf TikTok gesorgt. „Natürlich, das gibt es nur in Tübingen“ schreibt einer, während ein anderer meint: „Eindeutig Elektrotechniker“. Um welche Studenten es sich handelt, bleibt offen. Aber TikTok-Nutzer „Samuel Panda“, der das Video hochgeladen hatte, bestätigt immerhin, dass die eigenen Ohren nicht täuschen. Er schreibt: „POV: In der Vorlesung geht das Licht aus und es wird erstmal das Bier geöffnet.“

Zudem erklärt er sogar, um welches Bier es sich handelt: „Natürlich die guten Wulle.“ Ein Stuttgarter Bier, das bekanntlich in einer Flasche mit einem Bügelverschluss verkauft wird, wie man es zum Beispiel auch von „Flensburger“ kennt. Wegen Letzterem meint jemand: „Klingt eher nach der Uni Flensburg.“

Selbstverständlich sammelten sich unter dem TikTok-Video weitere amüsante Kommentare. Manch einer hatte zum Beispiel die Sorge, es könnte sich um alkoholfreies Bier handeln. Ein anderer schreibt wiederum, dass die Studenten „überraschend gut vorbereitet“ gewesen seien. Zudem kommentiert einer ironisch: „Das kenne ich aus der Grundschule.“ Ein anderer schreibt: „So ein schönes Geräusch, richtig beruhigend.“ Vor allem aber sind die User amüsiert. „Ich könnte nicht mehr vor Lachen“, steht dort etwa in den Kommentaren.

Juso-Gruppe fordert Umbenennung der Uni Tübingen

Doch die Studenten im beschaulichen baden-württembergischen Städtchen sind nicht nur für lustige Aktionen bekannt. Im vergangenen Sommer forderte beispielsweise eine Juso-Hochschulgruppe die Umbenennung der Eberhard-Karls-Universität, die nach dem Grafen Eberhard im Bart sowie nach dem ersten württembergischen Herzog Karl Eugen benannt wurde.

Der Grund für den Protest: „Graf Eberhard im Bart war ein überzeugter Antisemit. Im Antrag der Hochschulgruppe heißt es, er habe die Gründung der Universität erst zugelassen, nachdem die Bürger sich dafür erklärt hatten, alle Juden aus der Stadt zu vertreiben.“

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