„Öffnen mit Sicherheit“

Tübinger Corona-Modellprojekt wird fortgesetzt - Appell an Bundesregierung

Coronavirus - Biergarten in Tübingen
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Corona und Tübingen: Das Modellprojekt wird unbefristet fortgesetzt.

Vorsichtiges Aufatmen in Tübingen: Der bundesweit viel beachtete Modellversuch „Öffnen mit Sicherheit“ wird ohne Befristung auf ein Enddatum fortgesetzt. 

Tübingen - Nach tagelanger Ungewissheit hat das Land Baden-Württemberg Tübingen die Erlaubnis zur Fortführung des Modellversuchs für Lockerungen in der Geschäfts- und Kulturwelt erteilt. Der Modellversuch soll zeitlich unbefristet fortgesetzt* und nur dann unterbrochen werden, wenn die Corona*-Inzidenz in der Stadt Tübingen an drei Tagen in Folge über 100 liegt. Zuletzt (16. April) lag die Inzidenz bei 86,3 und damit deutlich unter der Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Tübingen (150,4).

Zuletzt hatten sich auch die Tübinger Notärztin Lisa Federle und der Schauspieler Jan Josef Liefers für die Fortsetzung des Pilotprojekts stark gemacht. Einen Appell an die Bundesregierung unterstützten zudem der Schauspieler Moritz Bleibtreu, Sänger Hartmut Engler, Politiker Günther Oettinger und der Unternehmer Wolfgang Grupp (Trigema). Seit einem Jahr seien Kunst und Kultur praktisch abgeschaltet, sagte Liefers. „Dabei sind sie hervorragend geeignet, um den Menschen zu helfen, mit der Krise besser fertig zu werden. Es gab bereits Konzepte, die alle über Bausch und Bogen wieder beendet wurden, bevor man wusste, wie gut sie funktionieren. Das war ein Fehler. Da müssen wir wieder hin.“ *fuldaerzeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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