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Mutmaßliche Mörderin von Mutter vor Gericht

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Landgericht Tübingen
Ein Schild mit der Aufschrift Landgericht und Amtsgericht hängt vor dem Landgericht in Tübingen. © Tom Weller/dpa

Eine 48-jährige Frau soll ihre Mutter mit einer Eisenstange erschlagen haben. Nun muss sie sich vor dem Landgericht Tübingen verantworten.

Tübingen (dpa/lsw) - Weil sie ihre Mutter mit einer Eisenstange erschlagen haben soll, muss sich eine 48 Jahre alte Frau am Freitag (9.00 Uhr) vor dem Landgericht Tübingen verantworten. Die Anklage wirft ihr Mord vor. Die Frau soll im Oktober vergangenen Jahres zunächst versucht haben, ihre schlafende Mutter mit einem Kissen zu ersticken. Als diese aufwachte und sich wehrte, soll die Tochter ihr mit einer Eisenstange tödliche Verletzungen beigebracht haben.

Grund dafür ist nach Auffassung der Staatsanwaltschaft, dass sie monatelang Geld vom Konto der Mutter für sich abbuchte - insgesamt mehr als 17 000 Euro. Das soll die Mutter herausbekommen haben. Die Frau soll daraufhin Angst um ihr Erbe und vor strafrechtlichen Folgen bekommen und gefürchtet haben, von der Mutter aus dem Haus geworfen zu werden. Die Angeklagte lebte im Haus ihrer Mutter. Es sind insgesamt sieben Verhandlungstage anberaumt.

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