Ausbau des Radwegenetzes

Tübingen baut erste Brücke mit Fußbodenheizung

Flussromantik nahe Tübingen
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Radbrücke mit Fußbodenheizung: Tübingen baut sein Radwegenetz massiv aus (Symbolbild).

Tübingen baut sein Radwegenetz massiv aus: Drei Radbrücken im Westen, Osten und in der Mitte der Stadt sowie eine Unterführung sollen bis 2025 entstehen. Die erste Brücke hat es in sich, denn sie hat eine «Fußbodenheizung».

Tübingen (dpa/lsw) - In Tübingen wird am Donnerstag (11.00 Uhr) eine Fahrradbrücke vorgestellt, die beheizbar ist. Die Radbrücke «Mitte» ist rund 35 Meter lang und 4 Meter breit. Die Kosten der Stahlkonstruktion liegen bei etwa 1,7 Millionen Euro, wobei auf die Freiflächenheizung 22 000 Euro entfallen.

Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) will in seiner Stadt ein «Superradwegenetz» schaffen. Bis 2025 sollen insgesamt drei beheizbare Radbrücken sowie eine Unterführung entstehen. Einschließlich der Radstation samt Fahrrad-Tiefgarage sollen bis dahin weit über 30 Millionen Euro in die Radverkehrsförderung fließen.

Streusalz reduziert laut Palmer die Lebenszeit einer solchen Brücke erheblich. Abtauen hingegen koste kaum Strom, der in Tübingen zu 70 Prozent aus erneuerbaren Energien komme. Mit dieser Brücke könne das Fahrrad als Fortbewegungsmittel bei jedem Wetter benutzt werden.

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