Beim Spaziergang entdeckt

Schock-Fund: Totes Krokodil auf Baustelle in Villingen-Schwenningen - Polizei sucht Besitzer

Ein totes Krokodil liegt auf der Erde.
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Der Anblick des Reptils in der Baugrube dürfte zunächst ein Schock für die Passanten gewesen sein.
  • Sina Alonso Garcia
    vonSina Alonso Garcia
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Als Spaziergänger am Wochenende an einer Baustelle in Villingen-Schwenningen vorbeigingen, machten sie eine höchst ungewöhnliche Entdeckung: Dort lag ein totes Krokodil.

Villingen-Schwenningen - Krokodile kommen in freier Wildbahn eigentlich nur in tropischen Ländern wie Afrika, Asien, Amerika oder Australien vor. Im Schwabenländle kannte man die Begegnung mit den Reptilien bislang nur aus Zoos wie der Wilhelma, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Stuttgart. In Villingen-Schwenningen ist nun ein Exemplar auf offener Straße aufgetaucht.

Bei einem Spaziergang am vergangenen Sonntag um 11 Uhr stellten Passanten verdutzt fest, dass auf der Baustelle im Mühlweg in Schwenningen ein totes Krokodil lag. Sofort alarmierten sie die Polizei. Bei der Überprüfung erkannten die Beamten, dass es sich bei dem etwa ein Meter großen Tier um ein „ausgestopftes“ Exemplar handelte, das Unbekannte dort offenbar unerlaubt entsorgt hatten.

Krokodil in Villingen-Schwenningen: Wo kommt das Präparat her?

Jetzt stellt sich die Polizei die Frage: Wo kommt das Präparat her? Und wer hat es dort auf der Baustelle illegal entsorgt? Dass die unbekannten Besitzer das tote Tier einfach so in die Grube warfen, wirft viele Unstimmigkeiten auf, wie Heidelberg24.de* berichtet. Das Veterinäramt hat das ausgestopfte Krokodil nun erstmal mitgenommen. Zeugen, die Hinweise auf die Besitzer geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Schwenningen unter der Telefonnummer 07720/8500-0 zu melden.

In Baden-Württemberg ist es nicht der erste Reptilien-Fund. Im vergangenen Sommer wurden beispielsweise vermehrt große Schlangen im Land gesichtet. Dabei kam es auch zu grausigen Entdeckungen. So fanden Fußgänger im Juni eine tote Schlange, die schrecklich misshandelt wurde. *Heidelberg24.de ist ein Angebot von Ippen.Media.

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