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Tierschützer fordern Strafen für Verbreitung von Tierleid im Netz

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Ein Mann tippt auf einer Computer-Tastatur.
Die Welttierschutzgesellschaft fordert Strafen für das Verbreiten von Bildern mit Gewalt gegen Tiere in sozialen Netzwerken. © Nicolas Armer/dpa

Tierschützer streben eine Überarbeitung von Paragraf 131 im Strafgesetzbuch an. Wer grausame Gewalttätigkeiten gegen Tiere im Netz verbreitet, soll dadurch ab sofort bestraft werden.

Karlsruhe/Berlin (dpa) - Die Welttierschutzgesellschaft fordert Strafen für das Verbreiten von Bildern mit Gewalt gegen Tiere in sozialen Netzwerken und setzt dabei auf die neue Bundesregierung. «Insgesamt besteht auf Basis des Koalitionsvertrages Hoffnung auf positive Veränderungen im Tierschutzbereich, wenngleich der Fokus - aus verständlichen Gründen - auf digitalem Hass und Desinformation in Bezug auf Menschen liegt», erklärte ein Vereinssprecher in Berlin. Aber es gebe auch Regulierungsdefizite beim Tierschutz, so dass Gesetzeslücken in dieser Legislaturperiode angegangen werden sollten.

Die Tierschützer streben eine Überarbeitung von Paragraf 131 im Strafgesetzbuch an, so dass auch jemand mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe bestraft werden könnte, der grausame Gewalttätigkeiten gegen Tiere verbreitet. Bislang gilt das nur für Gewalt gegen «Menschen oder menschenähnliche Wesen».

Zuversichtlich stimmt die Welttierschutzgesellschaft unter anderem, dass SPD, Grüne und FDP einen Bundestierschutzbeauftragten ernennen wollen. Auch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz mit Vorgaben für die Plattformbetreiber solle überarbeitet werden. Hier hofft der Verein, dass das Thema Tierschutz dabei berücksichtigt

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