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Tierischer Rettungseinsatz: Menschenkette schützt rund 300 Schafe auf der A8

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Zahlreiche Schafe sind von Feuerwehr und Polizei auf der Autobahn eingepfercht.
Auf der A8 im Kreis Göppingen halfen Autofahrer dabei, rund 300 Schafe mit einer Menschenkette in Sicherheit zu bringen. © Andreas Rosar/dpa

Als auf der A8 bei Gruibingen ein Schaftransporter in Brand geriet, halfen Autofahrer im entstehenden Stau dabei, rund 300 Tiere in Sicherheit zu bringen.

Gruibingen (dpa/lsw) - Ein Schaftransporter ist auf der Autobahn 8 bei Gruibingen im Landkreis Göppingen in Brand geraten. Autofahrer im Stau halfen der Feuerwehr, die rund 300 Schafe in Sicherheit zu bringen. Der Verkehr auf der A8 staute sich kilometerweit.

Der Tiertransporter geriet aus bislang unbekannter Ursache am Freitagvormittag in Brand. Wie die Polizei mitteilte, waren die Tiere auf dem Sattelauflieger in drei Ebenen übereinander geladen. Als der Fahrer Rauch und schließlich Feuer bemerkte, hielt er sofort an. Als die Retter eintrafen, stand die Zugmaschine in Flammen. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass das Feuer auf den Auflieger übergriff.

Da dennoch Gefahr für die Tiere bestand, wurden die Schafe vom Fahrzeug getrieben. Menschen aus den wartenden Autos im Stau halfen den Rettern spontan: «Sie bildeten eine lange Kette, so dass die Tiere in Sicherheit gebracht werden konnten, aber nicht auf die Gegenfahrbahn oder sonst in Gefahr kamen», hieß es im Polizeibericht.

Die Feuerwehr bildete aus ihren Leitern zunächst Gatter und später kam eine Schäferin mit ihren Helfern und Netzen dazu. Zuletzt konnten die Tiere wieder auf den Sattelauflieger gebracht werden. Mit diesem wurden sie in den Kreis Göppingen gebracht.

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