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Streifenfahrten nach Kassenlage? Strobl will mehr Geld für Polizei

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Ein Streifenwagen der Polizei NRW
Die hohen Spritpreise belasten auch die Polizei in Baden-Württemberg. Innenminister Strobl will mehr Geld für die Einsatzkräfte (Symbolbild) © Justin Brsoch/Imago

Die höheren Preise an der Tankstelle schlagen auch bei der Polizei im Land ins Kontor. Innenminister Thomas Strobl (CDU) fordert einen Nachschlag vom Finanzministerium.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die höheren Preise an der Tankstelle schlagen auch bei der Polizei im Land ins Kontor. Innenminister Thomas Strobl (CDU) rechnet in diesem Jahr mit Mehrkosten von etwa fünf Millionen Euro für Diesel und Benzin. Die 5344 Fahrzeuge der Polizei hätten im vergangenen Jahr rund sieben Millionen Liter Diesel und 230 000 Liter Benzin verbraucht, erklärte der CDU-Politiker am Donnerstag im Landtag auf eine Anfrage der AfD-Fraktion.

Es seien 82 Millionen Kilometer gefahren worden. Auf die Frage des AfD-Abgeordneten Miguel Klauß, ob wegen der höheren Preise womöglich Streifenfahrten ausfallen, antwortete Strobl: «Eine Sicherheitslage beziehungsweise Streifenfahrten nach Kassenlage darf es nicht geben.» Er sei schon mit dem Finanzministerium wegen eines Nachschlags im Gespräch.

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