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Stocherkähne liefern sich in Tübingen Rennen auf dem Neckar

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Neckarfront in Tübingen
So geruhsam wie hier ging es beim Stocherkahn-Rennen in Tübingen nicht zu. © Doris Burger/dpa-tmn

Nach zwei Jahren Corona-Pause fand in Tübingen wieder das traditionelle Stocherkahnrennen statt. Die Rückkehr der Flachboote aus Holz wurde gebührend gefeiert.

Tübingen (dpa/lsw) - Statt ruhig über den Neckar zu gleiten, war diesmal Eile angesagt: 44 Stocherkähne haben sich am Donnerstag auf dem Fluss in Tübingen ein Rennen geliefert. Die mit je acht Menschen besetzten Boote fuhren bei bestem Sommerwetter und vor den Augen vieler Schaulustiger an der Neckarinsel im Stadtzentrum entlang. Dabei ging es nicht immer ohne Gedränge und vollen Körpereinsatz zur Sache - inklusiver feuchter Abkühlung. Zuvor hatten sich die Kontrahenten, einige etwa als Harry Potter und Co. verkleidet, samt ihrer Boote den Zuschauerinnen und Zuschauern vorgestellt.

Das üblicherweise jährlich stattfindende Rennen hatte pandemiebedingt die vergangenen beiden Jahre pausiert und war nun erstmals wieder zurück. Die Tübinger Stocherkähne sind sogenannte Flachboote aus Holz, die mit einer langen Stocherstange vom Grund des Neckars abgestoßen werden und so an Fahrt gewinnen.

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