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Stiko-Chef Mertens: «Medikamente und Impfung sind dringend notwendig»

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Zu sehen ist der Oberarm einer Person, die gerade von einer anderen Person eine Impfung erhält. (Symbolbild)
Stiko-Chef Mertens fordert mehr Medikamente und Impfungen gegen Corona. © Florian Gaertner/Imago

Der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens hält Covid-Medikamente nicht für einen Impfersatz. Trotzdem betont er die Bedeutung beider Maßnahmen für die Pandemiebekämpfung.

Ravensburg (dpa/lsw) - Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hält auch nach Zulassung von neuen Covid-Medikamenten Impfungen weiter für nötig. «Medikamente zur Behandlung und Impfung zur Prophylaxe sind voneinander unabhängig dringend notwendig und wichtig», betonte er im Interview mit der «Schwäbischen Zeitung» (Mittwoch). Die Bundesregierung hat beim US-Pharmakonzern Pfizer eine Million Packungen des Covid-Medikaments Paxlovid bestellt. Mertens ist zuversichtlich, dass weitere Corona-Medikamente folgen werden.

Dem Stiko-Chef zufolge müssten Ärzte bei dem neuen Medikament aber unbedingt darauf achten, dass ein Patient keine anderen Arzneimittel einnimmt, bei denen durch den Wirkstoff Ritonavir unerwünschte Nebenwirkungen auftreten könnten. Wie 24vita* berichtet, hatten sich Experten zuletzt auch mit der Schutzwirkung von Cannabis vor Corona befasst.

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft die Marktzulassung des Medikaments gegen Covid-19 des Herstellers Pfizer. Der US-Pharmakonzern habe den entsprechenden Zulassungsantrag gestellt, teilte die EMA am Montag in Amsterdam mit. Das Medikament Paxlovid soll bei Patienten ab zwölf Jahren eine schwere Erkrankung nach einer Corona-Infektion verhindern. *24vita ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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