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Staufen überweist Spende von Nord-Stream-2-Chef Warnig zurück

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Ein Schild hängt im Gewerbegebiet Lubmin über einer aufgemalten Landkarte an einem Infopunkt zur Gas-Pipeline Nord Stream 2.
Nord Stream 2 ist eine Tochter des russischen Gaslieferanten Gazprom. © Stefan Sauer/dpa

Die Stadt Staufen plant, eine Spende von Nord Stream 2, einer Tochterfirma des russischen Energiekonzerns Gazprom, zurückzuüberweisen.

Staufen (dpa/lsw) - Die Stadt Staufen (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) will eine Spende des Geschäftsmanns Matthias Warnig für die Kulturwoche 2022 zurücküberweisen. Das berichtete die «Badische Zeitung» am Dienstag unter Berufung auf ein entsprechendes Schreiben von Staufens Bürgermeister Michael Benitz (Freie Wähler) vom Vortag. Der in Staufen wohnhafte Warnig ist unter anderem Vorsitzender der Geschäftsleitung der Nord Stream 2 AG, die eine Tochterfirma des russischen Energiekonzerns Gazprom ist.

«Für uns ist es unerträglich mit ansehen zu müssen, was gerade geschieht und dass es persönliche Verbindungen von Herrn Putin auch in unsere Stadt gibt», heißt es in dem auch auf der Homepage der Stadt veröffentlichten Schreiben. Man habe das großzügige Engagement Warnigs immer sehr geschätzt. Nun sei es aber nicht mehr vertretbar, Spenden anzunehmen, die aus russischen Quellen stammten. «Deshalb sehen wir uns gezwungen, Ihnen Ihre Spende von 5000 Euro für die Kulturwoche 2022 zurückzuüberweisen.»

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