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Sohn duscht zu lange - FDP-Politiker Rülke „droht“ mit Habeck

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Hans-Ulrich Rülke
Hans-Ulrich Rülke, Fraktionsvorsitzender der FDP im baden-württembergischen Landtag, wendet bei sich Zuhause ungewöhnliche Methoden der Erziehung an. © Uli Deck/dpa

Hans-Ulrich Rülke, FDP-Chef im Landtag, droht seinem Sohn, weil dieser zu lange duscht, mit Grünen-Politiker Robert Habeck.

Mannheim (dpa/lsw) - Hans-Ulrich Rülke, Fraktionschef der Südwest-Liberalen, wendet einen speziellen Trick beim Energiesparen zu Hause an. «Einer meiner Söhne duscht zu lange. Als er klein war, hat seine Oma gedroht, ihn hole der Waldrapp. Nun drohe ich ihm: Dich holt der Habeck», sagte Rülke dem «Mannheimer Morgen» (Donnerstag).

Der FDP-Politiker geht zugleich davon aus, dass es nach einem Ausrufen des Gasnotstands in Deutschland bei der bisher kommunizierten Priorisierung bleiben werde. «Erst muss die Wirtschaft abschalten, dann kommen die Privathaushalte an die Reihe.»

Rülke kann sich eine Verlängerung des Betriebs der drei noch aktiven Atomkraftwerke in Deutschland um ein halbes Jahr vorstellen. Nach den bisherigen Plänen sollen sie Ende des Jahres abgeschaltet werden. «Sechs Prozent der Bruttostromerzeugung stammen aus der Atomkraft, in Baden-Württemberg sind es aktuell rund 25 Prozent. Dazu verstromen wir neun Prozent des Gases. Wenn Sie die drei Kernkraftwerke über das Jahresende hinaus weiterlaufen lassen, können wir viel Gas einsparen», sagte der FDP-Politiker.

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