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Sicherheitsmann soll Flüchtling geschlagen und verletzt haben

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Ein Ukrainer sitzt in der Flüchtlingsunterkunft in der Turnhalle des Gymnasiums Kirchseeon.
Ein Sicherheitsmann soll in der Landeserstaufnahmestelle in Sigmaringen einen Flüchtling geschlagen und verletzt haben (Symbolbild). © IMAGO/Wolfgang Maria Weber

Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes soll in der Landeserstaufnahmestelle Sigmaringen während einer Kontrolle einen Asylsuchenden geschlagen und verletzt haben.

Sigmaringen (dpa/lsw) - Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes soll in der Landeserstaufnahmestelle Sigmaringen während einer Kontrolle einen Asylsuchenden geschlagen und verletzt haben. Bei dem Schlag ins Gesicht habe der 26-Jährige nach Zeugenaussagen möglicherweise ein Funkgerät in der Hand gehalten, teilte die Polizei am Montag mit. Der Bewohner erlitt demnach eine Platzwunde am Kopf.

Anlass der Kontrolle am vergangenen Dienstag war demnach der Verdacht, dass der 39 Jahre alte Bewohner der Einrichtung Alkohol auf das Gelände schmuggeln wollte. Danach sei es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem Mann und Security-Mitarbeitern gekommen. Dabei soll der 39-Jährige einen Wachmann geschlagen haben.

Der alkoholisierte 39-Jährige wurde den Angaben zufolge daraufhin durch mehrere Sicherheitskräfte zu Boden gebracht und fixiert.
Als sie den Griff etwas lockerten, habe der Mann wieder um sich geschlagen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll der beschuldigte Wachmann dem 39-Jährigen die Schläge ins Gesicht verpasst haben.

Die Ermittlungen seien noch nicht abgeschlossen, hieß es. Bis zum Abschluss werde der 26-Jährige nicht mehr in der Landeserstaufnahmestelle eingesetzt.

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