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Schwörmontag wie vor Corona - Ulm will ohne Einschränkungen feiern

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Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) spricht vom dem Balkon des Schwörhauses zu rund 250 Bürgern.
Der Schwörmontag in Ulm fand in den vergangenen Jahren in deutlich kleinerem Rahmen statt. Das soll sich 2022 ändern. © Felix Kästle/dpa

Kein Volksfest, keine Partys, keine Bootsparade: Beim Schwörmontag haben die Ulmer zuletzt auf vieles verzichten müssen - auch aufs traditionelle „Nabada“. Am Montag soll sich das wieder ändern.

Ulm (dpa) - Nach zwei Jahren mit Einschränkungen durch Corona will Ulm seinen Schwörmontag samt traditionellem «Nabada» wieder wie vor der Pandemie feiern. Statt vor 650 Gästen wie vor einem Jahr soll Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) seinen Eid auf die Stadtverfassung am Montag (11.00 Uhr) vor mehr als 1100 Gästen ablegen. Das «Nabada», ein Festzug mit zahllosen Booten und Floßen auf der Donau, soll nach zwei Jahren Zwangspause am Nachmittag (16.00 Uhr) steigen. Auch die Stadt Neu-Ulm auf der bayerischen Seite der Landesgrenze ist traditionell in die Feierlichkeiten eingebunden.

Seit mehr als sechs Jahrhunderten leisten Stadtoberhäupter am Schwörmontag den Eid auf die Ulmer Verfassung. Danach wird auf verschiedenen Partys in der Stadt kräftig gefeiert.

Wer mit Bus und Bahn anreisen will, könnte dabei am Montag aber Probleme bekommen. Nach Angaben der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm müssen Fahrgäste damit rechnen, dass wegen vieler kranker Mitarbeiter Fahrten auf mehreren Linien im Stadtgebiet ausfallen.

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