Falsch entsorgter Akku als Auslöser?

Schrotthaufen von Wertstofffirma in Plochingen brennt

Feuerwehrleute im Einsatz.
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Auf dem Gelände einer Wertstofffirma in Plochingen brach am Mittwoch ein Feuer aus (Symbolbild).

Meterhoch schlagen am frühen Morgen die Flammen auf dem Plochinger Schrottplatz empor. Die betroffene Firma hat eine erste Vermutung, was das Feuer ausgelöst haben könnte.

Plochingen (dpa/lsw) - Ein falsch entsorgter Akku soll nach erster Einschätzung von Experten einen Brand auf dem Gelände einer Wertstofffirma in Plochingen (Kreis Esslingen) im Bereich des Hafens ausgelöst haben. Die Feuerwehr konnte die bis zu 15 Meter hohen Flammen am Mittwochmorgen nach eigenen Angaben löschen, verletzt wurde niemand. Auch ein erneut aufloderndes Feuer hatten die Einsatzkräfte im Griff, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Brand am frühen Morgen auf einem offenen Schrottlager in Brand geraten. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Messungen der Feuerwehr ergaben jedoch vorerst keine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

Ralph Wagner, Geschäftsführer des Schrott- und Metallhandels, vermutet einen falsch entsorgten und selbstentzündeten Lithium-Ionen-Akku als Ursache für den Brand. «Wenn die einen Kurzschluss haben, dann entstehen hohe Temperaturen. Selbst Stahlschrott fängt dann an zu brennen», sagte er. Lithium-Batterien dürften nicht im Hausmüll, sondern müssten extra entsorgt werden, sagte Wagner dem Online-Videokanal der «Eßlinger Zeitung».

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