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Roth begrüßt Erwerb des Rainer-Maria-Rilke-Archivs

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Erwerb des Rainer-Maria-Rilke-Archivs
Sandra Richter (l) und Claudia Roth bei einem Pressetermin zum Erwerb des Rainer-Maria-Rilke-Archivs. © Jens Kalaene/dpa

Die Übereignung von Schriften und Materialien des Dichters Rainer Maria Rilke (1875-1926) an das Deutsche Literaturarchiv Marbach ist für Kulturstaatsministerin Claudia Roth die „vielleicht wichtigste Nachlass-Erwerbung in der Nachkriegsgeschichte“. Mit dem Nachlass, der sich seit fast 100 Jahren in Privatbesitz befand, bekommt das Literaturarchiv in Baden-Württemberg mehr als 10.

Berlin/Marbach - 000 handschriftliche Seiten, etwa 8800 Briefe und gut 470 Bücher und Zeitschriften, 131 bisher unbekannte Zeichnungen Rilkes sowie etwa 360 Fotografien aus allen Lebensphasen.

„Unter den bedeutendsten Schriftstellerinnen und Schriftstellern des 20. Jahrhunderts gibt es ganz wenige, die so tiefe und so bleibende Spuren hinterlassen haben wie Rainer Maria Rilke“, sagte die Grünen-Politikerin am Donnerstag. Der einzigartige und wertvolle Schatz könne nun gehoben werden für die breite Öffentlichkeit.

Die Leiterin des Literaturarchivs, Sandra Richter, sprach von einem „sensationellen Bestand“, der nach zügigen Verhandlungen in den vergangenen zwölf Monaten nach Marbach komme. Zum Kaufpreis, der von Bund und Land Baden-Württemberg sowie öffentlichen und privaten Stiftungen finanziert wurde, gab es keine Angaben.

Rilke zählt neben Franz Kafka zu den weltweit wichtigsten deutschsprachigen Autoren der literarischen Moderne. Eines der bekanntesten Gedichte von Rilke ist „Der Panther“. dpa

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