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Razzia gegen „Kalifatsstaat“ - Durchsuchung in Mannheim und Weinheim

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NRW-weite Razzia gegen Spielhallen-Betreiber
Im Zusammenhang mit einer Razzia gegen Mitglieder der verbotenen Vereinigung „Kalifatsstaat“ hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Dienstag Durchsuchungen durchführen lassen (Symbolbild). © dpa-avis

Im Zusammenhang mit einer Razzia gegen Mitglieder der verbotenen Vereinigung „Kalifatsstaat“ hat die Staatsanwaltschaft Karlsruhe am Dienstag zehn Objekte durchsuchen lassen.

Mainz/Mannheim (dpa/lsw) -  Die durchsuchten Objekte befinden sich nach Auskunft eines Sprechers in Mannheim, Weinheim (Rhein-Neckar-Kreis) und im hessischen Viernheim. Treffen der Vereinigung hätten mutmaßlich unter anderem in Weinheim stattgefunden. Dorthin seien auch Menschen aus Viernheim gekommen, erklärte der Sprecher die grenzüberschreitende Zuständigkeit.

Festgenommen worden sei hier niemand, teilte er weiter mit. Es geht um den Verdacht des Verstoßes gegen ein Vereinigungsverbot. Von dem Karlsruher Ermittlungsverfahren sind acht Beschuldigte betroffen.

Die Aktion der Behörden lief in sechs Bundesländern unter Federführung des Landeskriminalamts Rheinland-Pfalz. 3 Haftbefehle und 47 Durchsuchungsbeschlüsse seien vollstreckt worden, teilte die Behörde in Mainz mit. Insgesamt gehe es um 41 Beschuldigte. Beim «Kalifatsstaat» handelt es sich um eine islamistische Vereinigung.

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