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Prozess um Millionenbetrug mit nicht betriebenem Corona-Testzentrum

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Menschen stehen an einem Corona-Testzentrum an.
In Freiburg beginnt ein Prozess um einen Millionenbetrug mit einem nicht betriebenem Testzentrum (Symbolbild). © Peter Kneffel/dpa

In Dutzenden Fällen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen möglichen Betrugs mit Corona-Tests. In Freiburg soll nun gegen einen Mann verhandelt werden, dessen mutmaßliche Taten dank eines Tipps der Bank aufflogen.

Freiburg (dpa/lsw) - Für den angeblichen Betrieb eines Corona-Testzentrums in Freiburg soll ein Mann rund 5,7 Millionen Euro kassiert haben - obwohl die Angaben überhaupt nicht stimmten. Wegen Betrugs muss sich der 20-Jährige am Montag (9.00 Uhr) vor dem Amtsgericht der Stadt verantworten. Die Kassenärztliche Vereinigung vertraute laut Staatsanwaltschaft den Angaben des Mannes und überwies die Summe im vergangenen Jahr für den Zeitraum März bis Juni 2021.

Eine Bank äußerte laut Mitteilung dann aber den Verdacht der Geldwäsche, woraufhin das Geld zurückgebucht worden sei. Der Angeklagte habe in Wahrheit zu keinem Zeitpunkt ein Testzentrum betrieben. Wegen des Alters des mutmaßlichen Betrügers wird vor dem Jugendschöffengericht verhandelt. Es könnte einem Sprecher zufolge schon am Montag ein Urteil verkünden.

Es ist bei weitem nicht der einzige Fall möglichen Abrechnungsbetrugs bei Testzentren. Allein in Baden-Württemberg ermitteln die Behörden zu Dutzenden Verdachtsfällen, bundesweit sind es weitaus mehr. Auch wird schon vor Gericht verhandelt: Im nordrhein-westfälischen Bochum etwa begann im Dezember ein Prozess gegen Betreiber von mehr als 70 Teststellen in ganz Deutschland. Sie sollen den Staat um rund 25 Million

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