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Prozess gegen Quartett nach Überfall und Macheten-Angriff startet

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Justitia
Eine Statue der Justitia hält eine Waage und ein Schwert in der Hand. © Arne Dedert/dpa/Symbolbild

Der blutige Streit mit einer Machete in Ulm sorgte für viel Aufsehen. Die Verdächtigen waren tagelang auf der Flucht. Doch nun müssen sie sich vor Gericht verantworten.

Ulm (dpa) - Nach einem Überfall und einer Auseinandersetzung mit einer Machete in Ulm müssen sich vier Menschen von Montag (8.30 Uhr) an vor Gericht verantworten. In dem Verfahren vor dem Ulmer Landgericht sind drei Männer im Alter zwischen 21 und 40 Jahren und eine 33 Jahre alte Frau angeklagt. Da der jüngste Beschuldigte zum Tatzeitpunkt erst 20 und somit Heranwachsender war, wird vor der Jugendkammer verhandelt.

Den Angeklagten wird vorgeworfen, Mitte Februar einen 24-Jährigen in seiner Ulmer Wohnung überfallen zu haben, um an Drogen zu kommen. Danach soll der Mann das Quartett mit einer Machete verfolgt haben. Dabei sollen der 24-Jährige und einer der Angeklagten einander mit der Waffe verletzt haben. Wegen der ungewöhnlichen Waffe hatte die Tat damals in Ulm und darüber hinaus für viel Aufsehen gesorgt.

Der 24-Jährige wurde laut einem Gerichtssprecher im Juli unter anderem wegen bewaffneten Drogenhandels und Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren und acht Monaten verurteilt. Das Gericht ordnete an, ihn in einer Entzugsklinik unterzubringen.

Seine in Untersuchungshaft sitzenden Kontrahenten sind nun wegen besonders schweren Raubs, Körperverletzung und weiterer Delikte angeklagt. Es sind zunächst neun Verhandlungstage geplant, ein Urteil könnte Mitte November verkündet werden.

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