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Prozess gegen Azubi wegen Brands mit Millionenschaden

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Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz
Aus Frust über seine berufliche Situation soll ein Auszubildender in einer Werkstatthalle Feuer gelegt und einen Schaden in Höhe von rund zwei Millionen Euro verursacht haben © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Der Mann war Auszubildender in einem Betrieb für Fahrzeugtechnik in Südbaden. Nun steht er als mutmaßlicher Brandstifter vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft nennt ein klares Motiv in ihrer Anklage.

Freiburg (dpa/lsw) - Aus Frust über seine berufliche Situation soll ein Auszubildender in einer Werkstatthalle Feuer gelegt und einen Schaden in Höhe von rund zwei Millionen Euro verursacht haben. Am Montag (9.00 Uhr) wird dem 24-Jährigen vor dem Amtsgericht Freiburg wegen Brandstiftung der Prozess gemacht. Laut einem Gerichtssprecher könnte noch am selben Tag ein Urteil gesprochen werden.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, im Job zunehmend frustriert gewesen zu sein. Eines Nachts Anfang März 2021 habe er beschlossen, in dem Betrieb für Fahrzeugtechnik in Neuenburg am Rhein (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) Feuer zu legen. Er habe einen Schlüssel zur Werkstatt gehabt und dort an mehreren Stellen Brände entzündet. Schlussendlich hätten sich die Flammen auf die gesamte Werkstatthalle mitsamt Einrichtung und Maschinen ausgebreitet.

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