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Polizei setzt Pfefferspray und Schlagstöcke bei Demo in Pforzheim ein

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Einsatzkräfte der Polizei stellen sich am Wartberg Demonstranten entgegen, die sich dort zum Jahrestag der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg versammelt hatten.
Einsatzkräfte der Polizei stellen sich Demonstranten entgegen, die sich dort zum Jahrestag der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg versammelt hatten. © Uwe Anspach/dpa

Bei einer Kundgebung im Anschluss an die Gedenkfeier zum 77. Jahrestag der Bombardierung von Pforzheim ist es zu einer Auseinandersetzung zwischen Teilnehmern und Polizisten gekommen.

Berlin (dpa) - Polizeibeamte hätten Pfefferspray und Schlagstöcke eingesetzt, um das Durchbrechen einer Absperrung zu verhindern, teilte die Polizei in der Nacht zum Donnerstag mit.

Rund 600 Menschen hatten sich den Angaben zufolge am Bahnhofsplatz versammelt und waren dann Richtung Wartberg gezogen. Die Beamten hatten zum Schutz der Versammlung eine Absperrung auf dem Wartbergplateau errichtet, wie es hieß. Nach eigenen Angaben griffen dort mehrere Demonstranten die dortigen Einsatzkräfte an, versuchten Absperrungen zu durchbrechen und setzten dabei unter anderem Regenschirme als Waffen ein.

Es habe auch Angreifer gegeben, die Polizisten mit Knallkörpern bewarfen, traten und schlugen. Ein Polizist sei verletzt worden. Um ein Durchbrechen der Absperrung zu verhindern, griff die Polizei zu Pfefferspray und Einsatzstock. Die Versammlung wurde schließlich aufgelöst. Es wurden Personalien von rund 240 Teilnehmern erhoben, wie es weiter hieß.

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