Unglückliche Umstände

Heilbronner Polizei eskortiert kranken Welpen zur Tierklinik - und rettet so sein Leben

Frau hält Hundewelpen im Arm.
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Dank der Polizei schaffte es ein Welpe rechtzeitig in die Tierklinik. (Symbolbild)

Dieser Hund hatte Glück im Unglück: Auf dem Weg in eine Tierklinik gerät eine Hundebesitzerin in einen Stau. Die Polizei rettet dem Tier allem Anschein nach das Leben.

Bretzfeld - Die Heilbronner Polizei hat einen Hundewelpen in eine Tierklinik eskortiert - und ihm so wohl das Leben gerettet. Die Besitzerin des lebensbedrohlich erkrankten Tieres war auf dem Weg in die Klinik, als sie auf der Autobahn 6 zwischen Bretzfeld und Heilbronn in einen Stau geriet.

Daraufhin habe sie verzweifelt den Notruf gewählt, teilte die Polizei am Montag mit. Die Beamten zögerten nicht lange und eskortieren den Wagen der Frau am Freitag durch die Rettungsgasse zur Tierklinik.

Welpe Tucker befindet sich den Angaben nach mittlerweile auf dem Weg der Besserung. Der Fall zeige erneut, dass die Rettungsgasse wichtig sei, um Leben zu retten - egal ob von Mensch oder Tier, hieß es von den Beamten.

(red) Auf Facebook postete die Polizei Heilbronn ein Bild von Hund „Tucker“ und schilderte dort außerdem die unglücklichen Umstände während der Rettungsaktion. Denn „leider verlief die Fahrt durch die Rettungsgasse alles andere als reibungslos. Zahlreiche Fahrzeuge blockierten den Weg, einige versuchten sich sogar an das eskortierende Polizeiauto dranzuhängen.“

Die Beamten wenden sich daher mit einem dringenden Appell an Autofahrer: „Denkt bitte immer daran: Jede Sekunde, die Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, Polizei oder Feuerwehr länger zum Einsatzort brauchen, kann Menschen- oder wie im Fall von Tucker Hundeleben kosten.“

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