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Politik reagiert verhalten auf Forderung nach „Tag des Handwerks“

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Ein Auszubildender im Metall-Handwerk misst in einem Ausbildungszentrum die Dicke eines Werkstücks
Die Stuttgarter Handwerkskammer fordert einen „Tag des Handwerks“ an Schulen. © Felix Kästle/dpa

Die Stuttgarter Handwerkskammer fordert einen «Tag des Handwerks» an Schulen, weil Auszubildende fehlen. Vorbild ist Bayern. Die Politik im Südwesten reagiert zurückhaltend.

Stuttgart (dpa/lsw) - Kultus- und Wirtschaftsministerium haben verhalten auf die Forderung nach einem «Tag des Handwerks» an allgemeinbildenden Schulen in Baden-Württemberg reagiert. Diesen hatte die Handwerkskammer Region Stuttgart Anfang der Woche angesichts eines Rückgangs an Auszubildenden gefordert.

Baden-Württemberg habe ein großes Angebot im Bereich der beruflichen Orientierung, das auch das Handwerk einschließe, teilte ein Sprecher des Kultusministeriums auf Anfrage mit. Weitere Maßnahmen seien möglich, sofern dies notwendig sei. «Hier sind auch Tage mit speziellen Schwerpunkten eine Möglichkeit, die man jedoch erst einmal gemeinsam mit den Partnern planen und organisieren und auch im Schulkalender unterbringen muss.»

Das Wirtschaftsministerium verwies auf den «Tag der Beruflichen Orientierung», mit dem ein gutes und zielführendes Angebot bereitstehe, das selbstverständlich auch das Handwerk umfasse. Eventuelle Ergänzungen der Angebote wären gegebenenfalls mit allen Beteiligten zu erörtern, so eine Sprecherin.

Vorbild für die Forderung der Stuttgarter Handwerkskammer ist Bayern, wo Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen ab dem kommenden Schuljahr einen solchen Tag absolvieren sollen.

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