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Europa-Park eröffnet neues Erlebnisrestaurant „Eatrenalin“ - Expansion in Metropolen weltweit geplant

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Von: Sina Alonso Garcia

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Am 4. November eröffnet unweit des Europa-Parks ein Restaurant, das die Gastronomie revolutionieren soll. BW24 war bei der Vorab-Premiere dabei und hat mit den Betreibern gesprochen.

Rust - Wer einmal das neue Erlebnisrestaurant „Eatrenalin“ betreten hat, kommt aus dem Staunen nicht so schnell wieder heraus. Architektur, Kulinarik, Duft und Klang gehen hier eine Symbiose ein, die man auf diese Art selten erlebt. Innerhalb kurzer Zeit tauchen die Besucher durch die Tiefen des Ozeans, reisen durch Asien und speisen auf dem Mond. Laut Europa-Park-Geschäftsführer Thomas Mack handelt es sich bei „Eatrenalin“ um ein weltweit einzigartiges Konzept, das es so noch nirgendwo gibt. Gemeinsam mit dem Gastronom Oliver Altherr will Mack neue Akzente in der Branche setzen und eine Marke schaffen, die womöglich bald die Metropolen der Welt erobern könnte.

Als erstes Restaurant weltweit, das seine Gäste auf fahrbaren Sesseln transportiert, geht „Eatrenalin“ am 4. November zunächst in Rust an den Start. Unweit des Europa-Parks, direkt neben dem Hotel Krønasår und der Wasserwelt Rulantica, befindet sich das Restaurant in einem futuristisch anmutenden Kubus. Mit Menüs von 195 bis zu 645 Euro pro Person liegt das Angebot im Luxussegment. Dafür wird den Teilnehmern der Gourmet-Reise ein 100-minütiges Event geboten, das völlig ungeahnte Perspektiven eröffnet. Dank eines ausgeklügelten Fahrsystems von Mack Rides können die Gäste sich gemütlich in ihrem Sessel zurücklehnen und schweben wie von Zauberhand durch sechs verschiedene Themenzimmer. Währenddessen wird ein Acht-Gänge-Menü serviert, das unter der Leitung von Sternekoch Pablo Montoro kredenzt wurde.

Von Rust in die Welt: Erlebnisrestaurant „Eatrenalin“ soll internationale Metropolen erobern

Schon jetzt läuft die Abwicklung der Besuchergruppen wie am Schnürchen: Alle 25 Minuten startet eine Gruppe mit 16 Teilnehmern ihre Fahrt durch „Eatrenalin“. Laut Thomas Mack seien fünf „Züge“ gleichzeitig im Einsatz. Sprich: Wenn eine Gruppe einen Raum verlässt, ist bereits Platz für die nächste. So können alleine an einem Abend bis zu 200 Gäste bedient werden. Auch Firmengruppen sind als potenzielle Kunden für die Betreiber interessant: „Für eine Firmenveranstaltung oder Weihnachtsfeier ist Eatrenalin bestens geeignet, da durch die Bewegungen der Sitze auch die Gesprächspartner wechseln und man somit immer wieder mit neuen Kollegen ins Gespräch kommt“, so Thomas Mack. Freitags und samstags legt zudem ein DJ in der Bar auf, in der sich alle Teilnehmer des Events später auf einen Absacker treffen.

Wenn es nach Altherr und Mack geht, soll sich die Marke „Eatrenalin“ in Zukunft nicht nur auf Rust und dessen Einzugsraum beschränken. Vielmehr streben sie an, sich mit dem Konzept auf lange Sicht auch in „Metropolen weltweit“ durchzusetzen. Ihr Ziel sei es zunächst, den Standort Rust zu perfektionieren und dann zum Beispiel nach „Singapur, New York und Paris“ zu expandieren. Auch in Rust selbst soll sich das Event weiterentwickeln - so wechselt etwa das Menü dreimal im Jahr. Dabei können Besucher jeweils zwischen einem veganen und einem fleischhaltigen Menü wählen. Laut Thomas Mack kann die Auswahl der Zutaten durchaus jahreszeitenabhängig sein: „In der Trüffel- oder Spargelzeit darf es gerne mal Special-Wochen geben.“ Zudem biete man auch zu Weihnachten und Silvester spezifische Menüs an.

Europa-Park: „Eatrenalin“ verzeichnet bereits am ersten Buchungstag mehrere Hundert Anfragen

Obwohl „Eatrenalin“ bislang für die Öffentlichkeit noch unter Verschluss blieb, erfreut es sich schon jetzt großer Beliebtheit. Bereits ab dem ersten Tag, an dem die Terminbuchungen freigeschaltet wurden, verzeichnete das Eatrenalin laut Mack mehrere Hundert Anfragen. Beim Einmalbesuch soll es - wenn es nach den Betreibern geht - nicht bleiben: „Wir haben den Anspruch, dass die Gäste, wenn es ihnen gefällt, einmal im Jahr kommen“, sagt Oliver Altherr.

Das Feedback nach den Testläufen spricht schon mal für sich: „Die Leute kommen raus und sind total geflasht“, sagt Thomas Mack. „Viele sagen: Wir waren so überwältigt, dass wir ganz vergessen haben, Trinkgeld zu geben.“ Doch das Eatrenalin wäre nicht das Restaurant der Zukunft, wenn es nicht auch für dieses Problem eine smarte Lösung parat hätte: Über QR-Codes haben Besucher die Möglichkeit, das Trinkgeld im Nachgang digital zu überweisen. Welcome to the future!

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