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OB-Wahl in Baden-Baden: Schlappe für Amtsinhaberin Mergen und weitere Wahl nötig

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Eine Frau macht ein Kreuz auf einem Wahlzettel
Die Oberbürgermeisterwahl in Baden-Baden muss wiederholt werden. Keiner der Kandidaten erreichte die absolute Mehrheit (Symbolbild). © Sebastian Gollnow / dpa

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Baden-Baden erlebte Margret Mergen einen Rückschlag. Weil kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichte, muss die Wahl wiederholt werden.

Baden-Baden (dpa/lsw) - Bei den Oberbürgermeisterwahlen in Baden-Baden hat es im ersten Anlauf für keinen der acht Kandidaten für die absolute Mehrheit gereicht. Damit muss am 27. März in der Kurstadt erneut gewählt werden. Dann genügt die einfache Mehrheit.

Wahl in Baden-Baden: Erster Platz ging an parteilosen Bürgermeister

Mit weitem Abstand errang am Sonntag der parteilose Bürgermeister von Muggensturm (Kreis Rastatt), Dietmar Späth, den ersten Platz: Auf ihn entfielen 39,61 Prozent der abgegebenen Stimmen. Amtsinhaberin Margret Mergen (CDU) bekam 24,69 Prozent der Stimmen und lag damit ganz knapp vor Baden-Badens Sozialbürgermeister, dem 56 Jahre alten Roland Kaiser (Grüne). Er landete mit 23,97 Prozent auf Platz drei.

Auf die 59-jährige Bettina Morlok entfielen lediglich 4,99 Prozent der Stimmen, gefolgt von dem Baden-Badener FDP-Gemeinderat Rolf Pilarski (3,28). Die restlichen drei Kandidaten, der 58 Jahre alte Unternehmer Stefan Bäuerle (parteilos) sowie Peter Hank (Die Basis/Jahrgang 1954) und der 1972 geborene Peter Görtzel (parteilos) bekamen zusammen 3,45 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Amtsinhaberin Margret Mergen erlebt Wahlniederlage

Mergen, die zum zweiten Mal angetreten war, erlitt damit eine deutliche Schlappe. Vor acht Jahren hatte die 60-Jährige die Wahl schon im ersten Anlauf für sich entschieden und gegen fünf Gegenkandidaten 62,6 Prozent der Stimmen errungen. Wahlberechtigt in der Kurstadt waren am Sonntag rund 43 000 Menschen. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,82 Prozent und damit auf dem Niveau von 2014. Damals hatten 41,46 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

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