Amtsinhaberin Mergen nicht mehr dabei

OB-Wahl in Baden-Baden: Nur noch vier Kandidaten gehen ins Rennen

Margret Mergen (CDU), Oberbürgermeisterin von Baden-Baden, lächelt.
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Rathauschefin Margret Mergen (CDU) nimmt nicht mehr an der Wahl teil.

Die OB-Wahl in Baden-Baden geht am 27. März in die zweite Runde. Bei der ersten Wahl am Sonntag hatte keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit errungen.

Baden-Baden (dpa/lsw) – Nach längerem Hin und Her stehen die vier Kandidaten für die Neuwahl des Oberbürgermeisters fest. Neben dem parteilosen Bürgermeister von Muggensturm (Kreis Rastatt), Dietmar Späth, gehen auch Baden-Badens Sozialbürgermeister Roland Kaiser (Grüne), Bettina Morlok und Peter Hank (Die Basis) ins Rennen am 27. März. Das teilte Baden-Badens Bürgermeister Alexander Uhlig am Mittwochabend mit.

Späth hatte bei der ersten Wahl am Sonntag zwar mit weitem Abstand die meisten Stimmen errungen (39,61 Prozent), eine absolute Mehrheit aber verfehlt. Amtsinhaberin Margret Mergen (CDU) war nur auf 24,69 Prozent der Stimmen gekommen, sie hatte danach unter Hinweis auf ihr schlechtes Abschneiden den Verzicht erklärt.

Überraschend hatte danach auch Beate Böhlen, Bürgerbeauftragte des Landes und Grünen-Politikerin, ihren Hut in den Ring geworfen. Sie sagte ihre Kandidatur aber am Mittwoch wieder ab, nachdem ihre geplante Bewerbung für Befremden bei den Grünen vor Ort gesorgt hatte.

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