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Nach tödlicher Kollision mit Reisebus: Beifahrerin außer Lebensgefahr

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Polizeiwagen mit eingeschaltetem Blaulicht und „Unfall“-Hinweis
Nach einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Reisebus im Schwarzwald, schwebt die Beifahrerin nicht mehr in Lebensgefahr (Symbolfoto). © Carsten Rehder/dpa

Nach dem tödlichen Zusammenstoß eines Autos mit einem Reisebus im Schwarzwald schwebt die schwer verletzte Beifahrerin nicht mehr in Lebensgefahr.

Sankt Märgen (dpa) - Nach dem tödlichen Zusammenstoß eines Autos mit einem Reisebus im Schwarzwald schwebt die schwer verletzte Beifahrerin nicht mehr in Lebensgefahr. Das teilte die Polizei am Montag mit. Bei dem Unfall war der 50-jährige Fahrer des Autos ums Leben gekommen, 12 der 48 Businsassen erlitten so schwere Verletzungen, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten.

Zu dem Zusammenstoß war es am Freitag auf einer Landstraße in der Nähe von Sankt Märgen (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) gekommen, nachdem das Auto aus noch ungeklärten Gründen in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn geraten war. Dort krachte es in den entgegenkommenden Bus, der als Schienenersatzverkehr für die gesperrte Höllentalbahn eingesetzt wurde. Ein Großaufgebot an Rettungskräften betreute die Businsassen sowie andere Verkehrsteilnehmer, die durch den Unfall länger im Stau standen.

Die durch das Höllental führende Ost-West-Verbindung im südlichen Schwarzwald war seit Wochenbeginn für den Straßen- und Schienenverkehr gesperrt gewesen. Grund für die Sperrung waren zwei riesige Felsblöcke, die am Freitag gesprengt werden mussten. Reisende und Pendler gelangten nur mit Bussen über Umwege an ihr Ziel. Der Verkehr musste zeitweilig über Sankt Märgen umgeleitet werden, da eine andere Umleitungsstrecke wegen eines Kranunfalls gesperrt war.

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