Richter erließ Haftbefehl

Nach lebensgefährlicher Messerattacke: Verdächtiger in Haft

Blaulicht auf Streifenwagen (Symbolbild)
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Vier Wochen nach einem gefährlichen Messerangriff in Mannheim, nahm die Polizei einen Tatverdächtigen fest (Symbolbild)

Vier Wochen nach einer lebensgefährlichen Messerattacke meldet die Polizei in Mannheim einen Ermittlungserfolg. Ein 22-Jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.

Mannheim (dpa/lsw) - Vier Wochen nach einer lebensgefährlichen Messerattacke in Mannheim ist Haftbefehl gegen einen 22 Jahre alten Mann erlassen worden. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mitteilten, soll der Verdächtige in der Nacht zum 30. Oktober einen ebenfalls 22 Jahre alten Mann lebensgefährlich verletzt haben. Beide sollen sich zuvor nahe der Universität getroffen haben. «Als sie sich nach einem Gespräch gegen 2.45 Uhr trennten, soll der Tatverdächtige völlig überraschend von hinten mit einem Messer auf den Geschädigten eingestochen haben», heißt es in einer Mitteilung. Das Opfer befinde sich heute nicht mehr in Lebensgefahr.

Zeugen hatten damals Polizei und Rettungsdienst alarmiert, der Verdächtige konnte zunächst unerkannt flüchten. Ermittler konnten den mutmaßlichen Täter identifizieren und nahmen ihn am 25. November in einem Hotel fest. Noch am selben Tag sei der türkische Staatsangehörige einem Ermittlungsrichter vorgeführt worden. Der erließ Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der gefährlichen Körperverletzung. Der Verdächtige sitzt seither in einer Justizvollzugsanstalt ein. Sein mutmaßliches Opfer befindet sich den Angaben zufolge nicht mehr in Lebensgefahr.

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