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Nach Hammerattacke auf 91-Jährigen - Angreifer in Psychiatrie

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Behördenschild mit dem Landeswappen von Baden-Württemberg am Landgericht Freiburg im Breisgau.
Im Prozess um einen Hammerangriff hat das Landgericht Freiburg eine Unterbringung des Täters in einer psychiatrischen Klinik angeordnet. © Björn Trotzki/Imago

Im Prozess um einen Hammerangriff auf den 91 Jahre alten Nachbarn hat das Landgericht Freiburg für einen 56 Jahre alten Mann die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet.

Freiburg (dpa/lsw) - Im Prozess um einen Hammerangriff auf den 91 Jahre alten Nachbarn hat das Landgericht Freiburg für einen 56 Jahre alten Mann die Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik angeordnet. Das teilte ein Gerichtssprecher am Montag mit. Dem Mann war unter anderem versuchter Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher und schwerer Körperverletzung vorgeworfen worden. Die Tat hatte er vor Gericht eingeräumt.

Es hatte es sich um ein sogenanntes Sicherungsverfahren gehandelt, in dem es um die Unterbringung in einer Fachklinik ging. Der 56-Jährige galt als psychisch krank und zur Tatzeit schuldunfähig. Die Entscheidung des Gerichts fiel den Angaben des Gerichtssprechers zufolge bereits am vergangenen Freitag. (Az.: 1 Ks 800 Js 184/22)

Die Männer waren an Neujahr 2022 in Waldkirch (Kreis Emmendingen) wegen eines toten Vogels im Hausflur in Streit geraten. Der 56-Jährige schlug dem Älteren mit dem Hammer auf den Kopf und verletzte ihn mit dem Hammerstiel schwer am Auge. Das Opfer ist seitdem auf einem Auge blind.

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