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Nach Corona-Gegenwind: Büromöbel-Firma Sedus macht mehr Geschäft

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Sedus Stoll AG
2022 liegt der Umsatz der Sedus Stoll AG über dem Vor-Corona-Niveau. © Sedus Stoll AG

Der Büromöbel-Hersteller Sedus verzeichnet nach Umbrüchen durch die Corona-Pandemie im Jahr 2020 zwei Jahre später einen Jahresumsatz, der über dem Vor-Corona-Niveau liegt.

Dogern (dpa/lsw) - Nach starkem Gegenwind in Corona-Zeiten hat sich der Büromöbel-Hersteller Sedus wieder berappelt. Im vergangenen Jahr sei der Umsatz um sechs Prozent gestiegen, teilte die Firma aus Dogern im Schwarzwald mit. Absolute Zahlen wurden nicht genannt. Der «Einbruch» von 2020 sei im vergangenen Jahr zwar nicht wettgemacht worden, 2022 soll der Jahresumsatz aber über dem Vor-Corona-Niveau liegen. Zusammen mit zwei anderen Möbelfirmen gehört der Hersteller zur Sedus Stoll Gruppe, die insgesamt 936 Beschäftigte hat.

Mit Interstuhl aus Meßstetten-Tieringen kommt ein weiterer großer Büromöbel-Hersteller aus Baden-Württemberg. Beide Unternehmen sehen ihre Perspektiven positiv. Der wegen globaler Lieferketten-Probleme schwierige Bezug von Rohmaterialien, die deutlich teurer geworden sind, macht der Branche allerdings zu schaffen.

In Deutschland sind rund 80 Unternehmen ansässig, die sich auf die Herstellung von Büromobiliar fokussiert haben. Die Branche profitiert vom Homeoffice: Für die Arbeit daheim haben sich viele Menschen ergonomische Drehstühle oder höhenverstellbare Schreibtische angeschafft, oder sie bekommen diese vom Arbeitgeber gestellt.

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