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Nach Chemieunfall in Mannheim: Fässer sollen geöffnet werden

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Nach dem Chemieunfall im Mannheimer Hafen sollen die Fässer am Freitagabend geöffnet werden (Symbolfoto). © Jens Büttner/dpa/Archivbild

Nach dem Chemieunfall im Mannheimer Hafen sollen die Fässer am Freitagabend geöffnet werden. Die Lage sei stabil und die Temperaturanstiege seien zurückgegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr.

Mannheim (dpa) - Nach dem Chemieunfall im Mannheimer Hafen sollen die Fässer am Freitagabend geöffnet werden. Die Lage sei stabil und die Temperaturanstiege seien zurückgegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Ob das Ziel erreicht werden könne, werde am Freitag beobachtet. Dazu soll die Kühlung alle drei Stunden abgestellt und der Temperaturanstieg beobachtet werden.

Bei dem Chemieunfall waren 17 Menschen verletzt worden. Die für die Türkei bestimmten Container hatten sich am Dienstag selbst entzündet. Dabei wurden Schwefeldioxide und andere Schwefelsalze freigesetzt. Laut dem Chemiekonzern BASF ist Schwefeldioxid in niedrigen Konzentrationen ungefährlich. Für die Mannheimer Bevölkerung sowie den 35 Anwohnern habe keine Gefahr bestanden. Diese sollen nach Angaben der Stadt trotzdem nach wie vor ihre Fenster nur zum Stoßlüften öffnen und ansonsten geschlossen halten. 

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