Mann vor Gericht

Mit gefälschten Unterlagen 20 Millionen Euro Darlehen ergaunert

Eine Person bei einer Festnahme durch die Polizei.
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Ein Mann soll sich bei Banken 20 Millionen Euro erschlichen haben. Nun muss sich der Mann vor Gericht verantworten (Symbolbild).

Laut Anklage hat er sich mit Lügen 20 Millionen Euro erschlichen. Später soll er nicht existierende Fotovoltaik-Anlagen verkauft haben.

Mannheim (dpa/lsw) - Ein Mann soll sich mit unlauteren Methoden bei Banken rund 20 Millionen Euro verschafft haben. Von Freitag an (10.00) muss er sich wegen Betrugs in mehreren Fällen vor dem Landgericht Mannheim verantworten. Zudem soll der in U-Haft sitzende Endvierziger laut Anklage mit nicht existierenden Photovoltaikanlagen gehandelt und dabei Kunden um insgesamt mehr als eine Million Euro gebracht haben (24 KLs 611 Js 16028/1).

Zwischen 2016 und 2018 soll der Angeklagte durch Vorlage gefälschter Unterlagen und wahrheitswidriger Angaben zu Sicherheiten vier Banken im Rhein-Neckar-Raum zur Auszahlung von rund 20 Millionen Euro veranlasst haben. Die Darlehen landeten bei ihm, seiner Frau, seinen Eltern und bei Gesellschaften, deren Geschäftsführer er war oder denen er durch eine Beteiligung nahe stand.

Zwar erstattete der Angeklagte im April 2019 «Selbstanzeige» wegen der Betrugsvorwürfe, aber als neue Masche spezialisierte er sich bald auf den Verkauf gar nicht vorhandener Photovoltaikanlagen.

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