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Ministerin: Erwarte Verluste in Wintersaison im Tourismus

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Schnee auf der Schwäbischen Alb
Zwei Frauen spazieren auf der Schwäbischen Alb im Schnee. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) rechnet wegen der Corona-Pandemie mit einer eher schlechten Wintersaison für den Tourismus. „Viele hofften auf das Wintergeschäft, leider ist davon auszugehen, dass die Wintersaison von weiteren Verlusten geprägt sein wird“, sagte Hoffmeister-Kraut am Montag in Stuttgart beim Tourismustag Baden-Württemberg.

Stuttgart - Besonders in der Tourismusbranche seien die Auswirkungen der Pandemie noch immer stark spürbar. Hoffmeister-Kraut nannte die Branche eine „Leitökonomie des Landes“. Der Tourismus erwirtschaftete demnach bis zur Pandemie einen jährlichen Umsatz von mehr als 25 Milliarden Euro.

Zwar hatten in den Monaten Mai bis Oktober 2021 zuletzt wieder mehr Touristen im Südwesten übernachtet (26,1 Millionen) als 2020 im gleichen Zeitraum. Im vergangenen Jahr waren touristische Beherbergungen im Südwesten in Landkreisen mit hohen Infektionszahlen mehrere Monate lang verboten gewesen. Das Vorkrisenniveau sei aber noch nicht in Reichweite, erklärte die Ministerin. 2019 waren im gleichen Zeitraum - der Sommersaison - rund 24,5 Prozent mehr touristische Übernachtungen im Land erfasst worden als 2021.

Die grün-schwarze Landesregierung plant, 2022 die Akzeptanz von Tourismus innerhalb Baden-Württembergs stärker in den Blick zu nehmen. Das neue Projekt „Tourismus.Bewusst.Stärken“ solle die Bedeutung der Branche hervorheben.

Der Tourismustag ist nach Angaben des Ministeriums der größte touristische Fachkongress des Landes. Wegen der Corona-Pandemie wurde er digital abgehalten. dpa

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