Coronavirus in Baden-Württemberg

Stadt: Ab Dienstag keine Besuche in Mannheimer Krankenhäusern

Krankenhaus
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Ein Pfeil weist den Weg zur Notaufnahme eines Krankenhauses.

Die Corona-Infektionszahlen steigen rasant. Das hat in Mannheim jetzt auch Folgen für die Besucher in Krankenhäusern.

Mannheim (dpa/lsw) - Besucher müssen in den Mannheimer Krankenhäusern ab Dienstag draußen bleiben. Wegen der deutlich gestiegenen Infektionszahlen mit dem Coronavirus seien Krankenbesuche am Universitätsklinikum, am Diako Mannheim und im Theresienkrankenhaus nicht mehr erlaubt, teilte die Stadt am Montagabend mit. Auch bei ambulanten Terminen seien bis auf wenige Ausnahmen keine Begleitpersonen mehr zulässig. Ausnahmen vom grundsätzlichen Besuchsverbot sind möglich: Angehörige von Sterbenden und Schwerstkranken können nach Absprache mit dem behandelnden Arzt Zutritt erhalten. Bei Kindern ist pro Patient eine Begleitperson zugelassen, ebenso in der Notaufnahme sowie bei ambulanten Patienten mit körperlicher oder psychischer Beeinträchtigung. Auch bei Geburten ist weiterhin eine Begleitung durch eine nahestehende Person möglich.

Nach Auskunft der Stadt gab es vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein über 80 Jahre und ein über 70 Jahre alter Mann sowie ein über 50 Jahre alter Mann starben in Mannheimer Krankenhäusern. Eine über 80 Jahre alte Frau starb zudem in einer Mannheimer Pflegeeinrichtung. Insgesamt hat es in Mannheim nach Auskunft der Stadt seit Beginn der Pandemie 348 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gegeben. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöhte sich am Montag auf 24 422.

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