Zerstörerische Fahrt

Mercedes-Fahrer fährt Begrenzung auf Autobahn um und rast davon - 13 Autos beschädigt

Links ein Mercedes, rechts zwei Leitbaken.
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Nachdem er mehrere Leitbaken zu Fall gebracht hatte, rauschte ein Mercedes auf der A81 davon.
  • Sina Alonso Garcia
    VonSina Alonso Garcia
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Ein Mercedes-Fahrer hinterließ auf der A81 bei Ludwigsburg eine Schneise der Verwüstung. Anstatt anzuhalten, fuhr der 64-Jährige einfach weiter.

Mundelsheim - Bei seiner Fahrt auf der A81 von Mundelsheim Richtung Pleidelsheim (Kreis Ludwigsburg) ließ es ein 64-jähriger Mercedes-Fahrer ordentlich krachen. Wie die Polizei mitteilte, lenkte der Mann seinen Mercedes-Benz am Samstagabend auf der Höhe einer Baustelle aus Unachtsamkeit in mehrere Leitbaken hinein. Diese wurden auf die Fahrbahn geschleudert. Anstatt sich um den Unfall zu kümmern, setzte der Mann seine Fahrt fort - zum Leidwesen der nachfolgenden Autofahrer.

Während der Mercedes-Fahrer das Weite suchte, überfuhren laut Polizeibericht mindestens 13 Fahrzeuge die herumliegenden Warnbaken - und wurden beschädigt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 28.000 Euro. Als die Polizei gerade dabei war, den Unfall aufzunehmen, tauchte der 64-jährige Übeltäter plötzlich auf dem Polizeirevier Ludwigsburg auf. Offenbar hatte ihn ein noch unbekannter Zeuge des Unfalls angehalten und ihn aufgefordert, sich zur Polizei zu begeben.

Mercedes-Fahrer verliert Führerschein - Polizei Ludwigsburg sucht nach Zeugen

Seinen Führerschein ist der 64-Jährige erstmal los. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg sucht nun nach dem Zeugen, der dem Unfallverursacher ins Gewissen redete. Der Unfall ereignete sich am vergangenen Samstag gegen 22.40 Uhr. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0711 6869-0 entgegen.

Neben dem hohen Sachschaden gab es bei dem Unfall offenbar keine Verletzten. Ein ähnlich kurioser Vorfall ereignete sich auf der A81 erst vor wenigen Monaten. Damals verursachte eine Autofahrerin einen Massen-Crash, weil sie wegen einer Ente gebremst hatte. Auch hier ist aber glücklicherweise niemand zu Schaden gekommen.

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