Seit Coronapandemie

Laut Umfrage: Viele Menschen in Baden-Württemberg arbeiten im Homeoffice

Eine Frau arbeitet an ihrem Wohnzimmertisch von zu Hause aus mit einem Laptop.
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Die Möglichkeit, mobil und flexibel arbeiten zu können, ist einer der Hauptaspekte von Homeoffice. Die Zahl der von zu Hause arbeitenden Menschen im Südwesten ist stark angestiegen.

Immer mehr Menschen arbeiten von Zuhause aus. Die Anzahl der vollständig im Heimbüro arbeitenden Menschen hat sich 2021 im Vergleich zu 2019 fast verdreifacht.

Stuttgart (dpa/lsw) - Wegen der Corona-Pandemie haben im vergangenen Jahr im Südwesten deutlich mehr Menschen im Home-Office gearbeitet. Gut ein Viertel der Befragten des sogenannten Mikrozensus 2021 gab an, an mindestens einem Arbeitstag in der Woche von Zuhause aus zu arbeiten, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Im Jahr 2019 - also vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie - seien es lediglich 14,3 Prozent gewesen.

Auch der Arbeitsumfang im Home-Office weitete sich coronabedingt aus. Der Anteil der vollständig im Heimbüro arbeitenden Menschen habe sich im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 fast verdreifacht, berichteten die Landesstatistiker.

Umfrage zu Homeoffice in Baden-Württemberg: 59.000 Haushalte befragt

Der Mikrozensus ist die größte Haushaltsbefragung in Deutschland, wie das Amt weiter mitteilte. Befragt werde ein Prozent der Bevölkerung. In Baden-Württemberg seien dies jährlich rund 59 000 Haushalte. Den Angaben zum Home-Office beruhen auf sogenannten Erstergebnissen der Untersuchung für das Jahr 2021. Damit werde eine frühere Veröffentlichung möglich. «Sie beruhen für Baden-Württemberg auf über 96 Prozent der zu befragenden Haushalte und weisen somit schon eine sehr hohe Datenqualität auf», schrieb das Landesamt. Endergebnisse werden demnach erst in rund neun Monaten vorliegen.

Trotz der am 3. April fallenden Maskenpflicht in Baden-Württemberg sind viele Unternehmen noch vorsichtig, was die Abschaffung der Masken angeht.

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